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Haftpflichtversicherung

Die Privathaftpflichtversicherung kann Sie vor dem finanziellen Ruin schützen – und das für wenig Geld.

Eine Privathaftpflichtversicherung schützt Sie, wenn Sie einem Dritten einen Schaden zufügen oder dessen Eigentum beschädigen. Es ist neben der Krankenversicherung die wohl wichtigste Versicherung und ein Muss für jeden.
Wer ohne Privathaftpflicht lebt, riskiert sein Vermögen. Der Versicherungsschutz ist gemessen am niedrigen Preis sehr hoch. Die Privathaftpflichtversicherung schützt Sie vor dem "Pech", das jeder überall und zu jederzeit einmal hat.
Bei einer guten Versicherung werden Sie für weniger als 10 Franken im Monat für Schäden bis zu CHF 10 Mio. versichert! Trotzdem besitzen ca. 10% der Schweizer keine solche Versicherung und riskieren täglich den finanziellen Ruin.
Finden Sie hier die richtige Privathaftpflichtversicherung für Ihre Lebenssituation.
 
Für Wem
Grundsätzlich für alle Personen über 18 Jahre.
Spezialregelungen gelten für:
Lehrlinge und Studenten bis 25 Jahre, die normalerweise durch die Familienpolice gedeckt sind – der Einschluss sollte mit den Eltern oder der Versicherungsgesellschaft geprüft werden.
Achtung: Schnell gilt man als Erwerbstätig, wer mehr als einen Lehrlingslohn verdient, muss sich meist selber versichern. Das gilt auch für Studenten.
Konkubinatspaare sollten sich als Mehrpersonenhaushalt versichern, dann profitieren Sie von deutlich günstigeren Prämien.

 

Sobald Sie einer anderen Person einen Schaden zufügen, haften Sie mit Ihrem Privatvermögen dafür.

Und so ein Fall tritt schneller ein, als Sie vielleicht denken. Sie leihen sich beispielsweise das sündhaft teure und nagelneue Notebook eines Bekannten aus. Aus Versehen kippen Sie beim Schreiben die volle Kaffeetasse über das gute Stück – Totalschaden.
Hier geht es um einige hundert oder tausend Franken. Das könnten Sie vielleicht noch aus eigener Tasche bezahlen. Anders sieht es schnell bei Personenschäden aus, die Sie verursachen. Hier übersteigen die Forderungen gerne die Millionengrenze. Das bedeutet für die meisten von uns den finanziellen Genickbruch.
Eine Haftpflichtversicherung rettet Ihnen in solchen Fällen das finanzielle Überleben. Denn sie gewährt Ihnen den Kostenschutz für Schadensersatzansprüche, die sich aus der gesetzlichen Haftung ergeben und gegen Sie geltend gemacht werden. Sie ist keine Pflichtversicherung, doch besitzen schätzungsweise 75 Prozent der Schweizer aufgrund der hohen Haftungsgefahren eine private Haftpflichtversicherung. 

Versicherung übernimmt die Prüfung der Ansprüche

Die Versicherung kommt für alle Schäden auf, die der Versicherte und die eventuell mitversicherten Personen anderen fahrlässig oder grob fahrlässig zufügen. Darunter fallen sowohl Personen-, Sach- und Vermögensschäden als auch Mietsachschäden. Tritt ein Schaden ein, untersucht die Versicherungsgesellschaft, ob und in welcher Höhe Schadenersatz besteht, und begleicht für Sie den Schaden oder wehrt unbegründete Ansprüche ab.
Gerade wenn Menschen betroffen sind, summieren sich die Beträge im Schadensfall rasch auf. Behandlungskosten, Schmerzensgeld oder sogar eine lebenslange Rente können zu Buche schlagen. Damit Sie auf der finanziell sicherere Seite sind und  auch solch hohe Summen durch Ihre Police abgedeckt werden, sollten Sie die Versicherungssumme möglichst hoch wählen.
Sonst reicht im schlimmsten Fall das Geld der Versicherung nicht aus und Sie müssen einen hohen Restbetrag aus eigener Tasche obendrauf legen. Wir raten dazu, eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Franken zu vereinbaren.
Mit der privaten Haftpflichtversicherung ist auf alle Fälle der Versicherungsnehmer geschützt. Wenn Sie Familie haben, lohnt sich der Abschluss einer Familienhaftpflichtversicherung. Dann sind auch Ihr Partner und die Kinder mitversichert. 

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Eine möglichst hohe Deckungssumme ist ratsam. Höhere finanzielle Sicherheit kostet Sie auch einen etwas höheren Beitrag, der fällt aber in der Regel im Vergleich zu der deutlich gestiegenen Absicherung nur unwesentlich ins Gewicht.
Die Versicherer bieten - abgestimmt auf Ihre jeweilige familiäre Situation - mehrere Tarifoptionen an. Grob können Single- und Familientarife unterschieden werden. Single-Tarife schützen nur Sie als Versicherungsnehmer vor Haftpflichtansprüchen. In der Familienhaftpflicht hingegen sind auch alle in Ihrem Haushalt lebenden Personen eingeschlossen. Das gilt nicht nur für Ehepaare, sondern schließt auch unverheiratete Lebensgemeinschaften ein. 

Kinder sind mitversichert

Die Kinder sind grundsätzlich bis zum vollendeten 18. Lebensjahr familienversichert. Der Schutz hält an, solange der Filius unverheiratet ist und seine erste Berufsausbildung noch nicht abgeschlossen hat. Das gilt auch für den Wehrdienst und die Ersatzdienste – auch wenn das Kind in dieser Zeit nicht bei den Eltern wohnt.
Immer mehr Sprösslinge zieht es während oder nach der Schule für einige Zeit ins Ausland. Auch hier gilt der Schutz der Familienhaftpflicht weltweit für maximal 24 Monate. Generell bleiben Sie – egal ob als Single oder Familie – im Ausland haftpflichtversichert. Innerhalb der europäischen Union geschieht das zeitlich unbegrenzt. Außerhalb dieser Zone gewähren die meisten Versicherer den Schutz längstens  drei Jahre.
Wichtig: Der Auslandsaufenthalt muss vorübergehend sein, Sie müssen noch Verbindungen nach Deutschland haben, etwa eine Adresse oder Bankverbindung. Das trifft etwa auf Geschäftsmänner zu, die für einige Zeit für ihre Firma im Ausland arbeiten und danach nach Deutschland zurückkehren. Wenn Sie aber auswandern, erlischt die Haftpflichtversicherung und Sie müssen sich in Ihrem neuen Heimatland haftpflichtversichern. 

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Ab Erhalt der Police beziehungsweise der Annahmebestätigung seitens des Versicherers sind Sie versichert, frühestens jedoch ab dem vereinbarten Vertragsbeginn. Wartezeiten existieren bei der privaten Haftpflicht nicht.

Die Versicherung kommt für alle Schäden auf, die Sie und die mit Ihnen versicherten Personen anderen Menschen zufügen. Sie deckt dabei das finanzielle Risiko ab und prüft die Forderungen gegen Sie. Abgedeckte Risiken sind Personenschäden (Verletzung, (bleibende) Gesundheitsschädigung und Tod), Sachschäden (Beschädigung oder Zerstörung von Eigentum anderer), Vermögensschäden (etwa Ersatzansprüche bei durch Sie verursachte entgangene Gewinnen) und Mietsachschäden (beispielsweise wenn Sie einen Wasserschaden verursachen und dadurch das Mieteigentum eines anderen beschädigt wird).

Die Haftpflichtversicherung übernimmt nicht nur die direkten Schadenskosten, sondern bezahlt auch eventuelle Gerichtskosten und alle damit einhergehenden Kosten. Bei Bagatellschäden kann es sich für Sie aber lohnen, die paar Euro aus eigener Tasche zu zahlen. Denn den Versicherer kosten diese Kleinigkeiten durch den entstehenden Verwaltungsaufwand oft viel mehr als die eigentliche Schadenssumme. So kann es leicht passieren, dass er den geschlossenen Vertrag irgendwann nach einem weiteren Schaden seitens der Haftpflichtversicherung gekündigt wird und Sie ohne Haftpflicht-Schutz dastehen. 

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In bestimmten Fällen haftet Ihre Versicherung nicht. Dies liegt vor, wenn Sie den Schaden vorsätzlich verursacht haben und bei strafbaren Handlungen. Auch gegen Sie verhängte Geldstrafen und Schäden durch Vertragspflichtverletzungen werden nicht übernommen. Ein Haftungsausschluss liegt ebenfalls vor, wenn Sie bei der Jagd jemandem Schaden zufügen. Dasselbe gilt bei Pferde-, Rad- oder Kraftfahrzeugrennen sowie bei der Teilnahme an Box- oder Ringkämpfen.
Ein Schaden an Ihnen selbst oder Ihrem Eigentum ist ebenfalls nicht Sache Ihrer Haftpflichtversicherung, da sie lediglich für Schäden anderer Personen geradesteht. Dies schließt alle Personen mit ein, die in Ihrem Haushalt leben oder die im Vertrag mitversichert sind. Beispiel: Fällt Ihrer Frau die teure Glasvase herunter und zerspringt in tausend Teile, lehnt Ihre Familienhaftpflichtversicherung die Regulierung ab.
Wenn Sie beispielsweise nett sein wollen und einem Bekannten beim Umzug helfen, sollten Sie sich ebenfalls vorsehen. Hier unterscheiden sich die Policen deutlich. Manche Versicherer bieten bei Gefälligkeitsarbeiten oder Freundschaftsdiensten keinen Versicherungsschutz. Da für den Gebrauch von Fahrzeugen – egal ob Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeuge – eigene Haftpflichtversicherungen abgeschlossen werden müssen, ist die Privathaftpflichtversicherung bei solchen Schäden auch nicht zuständig. 

Einige Risiken separat versichern

Einige weitere besondere Risiken sind in der privaten Haftpflichtversicherung ebenfalls nicht enthalten. Sie werden über gesonderte Versicherungen abgesichert, wie zum Beispiel  die Tierhalterhaftpflicht, die Bauherrenhaftpflicht, die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht oder die Gewässerschadenhaftpflicht.
Sollten Sie bei Vertragsabschluss eventuelle Vorschäden dem Versicherer verschwiegen haben, kann dies im Versicherungsfall deshalb bis zur Kündigung und damit dem Verlust des Versicherungsschutzes führen. Daher sind wahrheitsgemäße Angaben bei Vertragsabschluss absolut wichtig. Haben Sie aber alles richtig gemacht und es kommt zu einem Privathaftpflichtfall, informieren Sie sofort Ihre Versicherungsgesellschaft darüber. Das sollte spätestens eine Woche nach dem Vorfall passiert sein.
Schildern Sie dabei den genauen Schadenshergang mit allen relevanten Informationen. Eventuell haben Sie auch Bilder oder Skizzen zur Verdeutlichung parat. Wichtig: Gestehen Sie gegenüber dem Geschädigten keine Schuld ein und zahlen Sie keinen Cent Schadensersatz. Dies ist Sache des Versicherungsunternehmens. Halten Sie darüber hinaus den Versicherer über alle Vorgänge wie Gerichtstermine oder Mahnbescheide auf dem Laufenden. 

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Haftpflichtschäden werden unterteilt in die Kategorien Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden.

Von einem Personenschaden spricht man beispielsweise, wenn sich eine andere Person wegen der Unachtsamkeit des Schadenverursachers verletzt. Ein mögliches Szenario wäre, dass der Verursacher mit dem Fahrrad auf einer vielbefahrenen Straße unterwegs ist, beim Abbiegen die grüne Fußgängerampel übersieht und daher einen Fußgänger streift, welcher sich wiederum verletzt.
Ein Sachschaden liegt vor, wenn Gegenstände Dritter beschädigt oder zerstört werden. Beispiele hierfür sind, dass der teure Laptop einer anderen Person fallen gelassen wird oder versehentlich eine Tasse Kaffee über die Tastatur gekippt wird.
Ein Vermögensschaden ist etwa dann gegeben, wenn ein Dritter einen finanziellen Nachteil  erleidet ─ entweder im Zusammenhang mit einem Sach- oder Personenschaden oder unabhängig davon.  Ein sogenannter reiner Vermögensschaden liegt zum Beispiel in folgender Situation vor: Der Schadensverursacher zieht gerade um und stellt mehrere große, schwere Möbelstücke verbotenerweise unmittelbar vor einer Garageneinfahrt ab. Da die Ausfahrt über mehrere Stunden blockiert ist, kann der Geschädigte sein Auto nicht aus der Garage fahren und verpasst deswegen einen wichtigen Termin, bei dem es aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem lukrativen Vertragsabschluss gekommen wäre. Das entgangene Einkommen kann der Geschädigte gegenüber dem Versicherten und dessen Haftpflichtversicherung als Schaden geltend machen.

Weitere im Leistungsumfang enthaltene Schadensarten

Welche Schadensauslöser im Einzelnen vom Versicherungsumfang abgedeckt sind, hängt vom gewählten Tarif und den jeweiligen Vertragskonditionen ab. Es gibt jedoch gewisse Standardleistungen, die bei Haftpflichtpolicen üblicherweise enthalten sind.
Dazu gehören beispielsweise sogenannte Allmählichkeitsschäden. Diesen Schäden liegen Ereignisse zugrunde, die nicht unmittelbar, sondern erst nach einiger Zeit negative Folgen haben. Bedingt werden können Allmählichkeitsschäden unter anderem durch Feuchtigkeit oder extreme Temperaturen.
Zahlreiche Privathaftpflicht-Policen kommen ferner standardmäßig für Schäden Dritter auf, die im Rahmen von sogenannten Gefälligkeitsdiensten beziehungsweise unbezahlter Hilfeleistung entstehen.  Ein Gefälligkeitsdienst ist zum Beispiel die unentgeltliche Mithilfe beim Umzug von Bekannten oder Freunden.   Viele Tarife der Privathaftpflicht sehen zudem die Kostenübernahme für Schäden vor, die durch Öltanks auf dem Grundstück oder im Haus bedingt sind. Bezüglich des Fassungsvermögens mitversicherter Öltanks ist in der Regel eine maximale Literanzahl vorgegeben.

Geltungsbereich des Versicherungsschutzes

Der Versicherungsschutz der Privathaftpflicht ist in der Regel weltweit gültig. Innerhalb Europas besteht der Schutz ─ je nach gewähltem Tarif ─ zeitlich begrenzt oder unbegrenzt. Außerhalb Europas ist der Versicherungsschutz üblicherweise auf eine im Vertrag festgesetzte Zeitspanne begrenzt.
Neben den Leistungen, die bei vielen Tarifen der Privathaftpflichtversicherung bereits automatisch inbegriffen sind, gibt es verschiedene Zusatzleistungen. Diese können ─ je nach dem individuellen Versicherungsbedarf ─ optional und meist gegen einen geringen Aufpreis in den Vertrag mit aufgenommen werden. Dazu gehören zum Beispiel die Forderungsausfalldeckung, Schlüsselschäden sowie die Mitversicherung deliktunfähiger Kinder. 

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Einige Versicherer bieten eine sogenannte Forderungsausfalldeckung als Zusatzleistung an. Wenn Sie durch eine Person einen Schaden erlitten haben und diese weder privathaftpflichtversichert noch zahlungsfähig ist, bekommen Sie normalerweise keinen Schadenersatz. Sie bleiben auf den Kosten sitzen. Vor einem solchen Szenario bewahrt die Forderungsausfalldeckung. Sie springt in solchen Fällen ein und leistet Schadenersatz.
Wichtig: Ihre Privathaftpflichtversicherung zahlt in der Regel erst, wenn Sie als Versicherter alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft haben, um den Schadenersatz von dem Verursacher selbst zu erhalten. Darüber hinaus leistet die Versicherung in aller Regel erst ab einer bestimmten Schadenshöhe.
Die Vorsorgeversicherung sichert den Versicherungsschutz für neue Risiken (wie eine zusätzliche versicherte Person oder einen Hund) ab dem Zeitpunkt, wo etwa der neue Lebenspartner in den Haushalt mit einzieht. Die Vorsorgeversicherung gilt nur für den Übergang. Innerhalb bestimmter Fristen – sie schwanken je nach Versicherer – muss dann beispielsweise für den Hund eine separate Hundehaftpflicht abgeschlossen werden oder beim neuen Lebenspartner die Single-Haftpflicht in eine Familienhaftpflicht umgewandelt werden.

Versicherung kann für Schäden durch Kinder haften

Für bestimmte Personenkreise sind darüber hinaus spezielle Bausteine sinnvoll. Eltern können ihre deliktunfähigen Kinder mitversichern. Wichtig: Generell sind Kinder unter sieben Jahren (im Straßenverkehr bis zehn Jahre) nicht schuldfähig. Liegt seitens der Eltern keine Aufsichtspflichtverletzung vor, lehnt die Haftpflicht die Regulierung von Schäden ab. Viele Eltern zahlen den durch die Sprösslinge angerichteten Schaden aber aus eigener Tasche, obwohl sie nicht müssten. So vermeiden sie unangenehme Situationen. Mit der Klausel der Mitversicherung deliktunfähiger Kinder ersetzt der Versicherer auch diese Schäden anstandslos.
Für Mieter ist der Haftungseinschluss bei Mietschäden wichtig. Fällt Ihnen beispielsweise der Föhn ins Waschbecken und beschädigt es, übernimmt Ihre Haftpflicht die Kosten des Austauschs. Bleiben wir im häuslichen Umfeld. Wer schon einmal seinen Wohnungsschlüssel verloren hat, kennt das Problem: Oft muss dann die ganze Schließanlage ausgetauscht werden, um Missbrauch vorzubeugen. Das kann teuer werden. Deshalb ist der Einschluss der Haftung bei Verlust fremder privater Schlüssel entscheidend. Der Versicherer übernimmt in diesem Fall alle anfallenden Kosten.
Auf der anderen Seite kann für Hauseigentümer eine Mitversicherung von Bauvorhaben den finanziellen Druck bei Haftungsschäden mindern. Sie reguliert jedoch nur Schäden bei kleineren Bauvorhaben. Bei einem größeren Umfang ist die Bauherrenhaftpflicht zu empfehlen. Wer etwa als Tagesmutter fremde Kinder betreut und somit eine Aufsichtspflicht hat, sollte auf den Einschluss dieses Aspekts in der Privathaftpflichtpolice achten. 

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haftpflichtversicherung deckungssummeDie Privathaftpflicht ersetzt durch Sie verursachte Schäden bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme. In der Regel bieten die Versicherungsgesellschaften Ihnen Summen zwischen einer und zehn Millionen Franken an. Sie selbst legen aber die tatsächliche Höhe fest.

Entscheiden Sie sich im Zweifel lieber für eine höhere Deckungssumme. Dann sind Sie im Versicherungsfall recht sicher, dass die Police die ausstehenden Zahlungen alle abdeckt und Sie nicht noch Ihr eigenes Vermögen antasten müssen. Die Beiträge für beispielsweise eine Police mit einer Deckungssumme von drei Millionen Franken und eine Police mit fünf Millionen Deckungssumme machen im Jahr meist nur wenige Franken aus.

Ein Haftpflichtschaden kann eine existentielle Bedrohung sein, daher ist eine Privathaftpflicht- versicherung wichtig! 

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Die Beitragshöhe hängt vom Umfang der Versicherungsleistungen ab. Je mehr Zusatzleistungen mitversichert sind, desto mehr Risiken geht die Versicherung ein – das wirkt sich natürlich auf den Beitrag aus. Gleiches gilt für den versicherten Personenkreis. Als Single sind Sie allein der Risikoträger. Bei einem Familienhaftpflicht-Tarif sind es dagegen gleich mehrere Personen, die einen Schaden verursachen können.

Da Rentner statistisch ein geringeres Haftpflichtrisiko aufweisen, bekommen sie auch besonders günstige Haftpflichtbeitragssätze angeboten. Auch bestimmte Berufsgruppen wie Beamte oder Angestellte im öffentlichen Dienst erhalten bei den meisten Versicherern Sonderrabatte eingeräumt. 
Generell kann eine Selbstbeteiligung den Satz weiter nach unten korrigieren. Im Schadensfall zahlen Sie aber den festgesetzten Betrag aus eigener Tasche. Erst wenn die Schadenssumme höher ausfällt, übernimmt die Versicherung den Restbetrag. Durch die langfristige Bindung an ein Versicherungsunternehmen durch lange Vertragslaufzeiten werden Ihnen in der Regel noch einmal Rabatte eingeräumt.

Auch die nächste Stellschraube am Beitragsrad können Sie selbst beeinflussen. Denn viele Gesellschaften haben einen sogenannten Schadensfreiheitsrabatt im Angebot. Heisst: Wenn Sie in den zurückliegenden Jahren (in der Regel fünf) keinen Haftpflichtfall gemeldet haben, der reguliert wurde, gelten Sie als risikoarm und bekommen dafür einen weiteren Rabatt eingeräumt.

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Auch wenn die Haftpflichtversicherung vom Gesetzgeber nicht als Pflichtversicherung vorgeschrieben ist, lohnt sich ihr Abschluss. Bei nur geringen Beiträgen im Jahr sind Sie und Ihr Bankkonto gut geschützt, wenn Sie einmal einen Schaden am Eigentum einer anderen Person verursachen oder sogar einen Menschen ohne Schuld verletzen oder töten sollten. 

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Versicherungsverträge der privaten Haftpflicht mit einer Vertragslaufzeit von mindestens einem Jahr verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht fristgerecht  drei Monate vor dem Ende der Laufzeit gekündigt werden. Tipp: Eine Kündigung sollte immer durch ein Einschreiben mit Rückschein erfolgen. So haben Sie einen schriftlichen Nachweis des Versicherers über den Erhalt in Händen. Beachten Sie aber, dass nicht das Absendedatum, sondern das Eingangsdatum bei der Versicherung entscheidend bei der Fristwahrung zählt.
Oft werden aber von den Versicherern längere Laufzeiten angeboten. Bei einem Abschluss über zehn Jahre können diese Verträge aber schon nach einer Laufzeit von fünf Jahren gekündigt werden. Auch hier gilt die Frist von drei Monaten zu jeder Hauptfälligkeit.
Sonderkündigungsregeln gelten im Schadensfall. Danach kann sowohl der Versicherer als auch der Versicherungsnehmer den Vertrag kündigen – unabhängig von der Schadenshöhe. Die Kündigung der Haftpflichtversicherung kann entweder mit sofortiger Wirkung oder zum Ablauf des laufenden Versicherungsjahres ausgesprochen werden.

Kündigungschance bei Prämienerhöhung

Auch bei einer Prämienerhöhung ohne Anpassung des Versicherungsumfangs können Sie innerhalb eines Monats nach der Mitteilung den Vertrag mit sofortiger Wirkung kündigen. Der Vertrag läuft jedoch noch mindestens bis zur Wirksamkeit der Beitragserhöhung weiter.  

Ein weiterer Kündigungsgrund ist die Doppelversicherung. Sie kann entstehen, wenn zwei Personen eine Lebenspartnerschaft eingehen und beide haftpflichtversichert sind. Da in der Regel nur eine Haftpflicht nötig ist, kann eine gekündigt werden.

Wichtig: Nicht unbedingt die teurere Police können Sie kündigen. Es kommt hier auf das Abschlussdatum an. Nur die jüngere Police ist kündigungsfähig, da die Ältere gewissermaßen Bestandsschutz genießt. Der Lebenspartner des Versicherungsnehmers muss dann der weiter bestehenden Versicherung gemeldet und in den Vertrag aufgenommen werden.



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Natürlich können Sie auch zu einer anderen Versicherungsgesellschaft wechseln. Hier sollten Sie die Kündigungsfristen ihres aktuellen Vertrages beachten und die neue Police nahtlos anschließen. So vermeiden Sie sowohl eine teure Doppelversicherung als auch eine Versicherungslücke, in der Sie bei Schäden selbst in voller Höhe haften müssten.

Achten Sie bei einem Wechsel auf eventuelle Anpassungen – etwa den Abschluss neuer Zusatzleistungen oder weiterer mitversicherter Personen. Auch kann sich zwischenzeitlich Ihr beruflicher Status geändert haben und Sie erhalten beispielsweise als Beamter Rabatte. Daher ist eine sorgfältige Überprüfung sowohl der persönlichen Lebensumstände als auch der einzelnen Versicherungsangebote sinnvoll. 





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Nein. Die Privathaftpflichtversicherung ist aber sehr zu empfehlen.

Wer zum Beispiel einen Familienvater beim Skifahren anfährt und schwer verletzt, muss für den ganzen Schaden aufkommen. Das kann ohne weiteres Hunderttausende von Franken kosten. Diese Kosten übernimmt die Privathaftpflicht-Versicherung. 

Das Wichtigste in Kürze

Jeder sollte eine private Haftpflichtversicherung haben.
Die Versicherung zahlt, falls Sie jemandem fahrlässig einen Schaden zugefügt haben.
Ist im Vertrag eine Ausfalldeckung integriert, zahlt Ihre Versicherung auch, wenn Ihnen jemand anderes Schaden zufügt, den aber nicht bezahlen kann.
Achten Sie auf eine hohe Deckungssumme. Mit 5 MillionenFranken sind Sie sehr gut abgesichert, mindestens 3 Millionen Franken sollten es auf jeden Fall sein.
Privathaftpflichtversicherungen sind preiswert. Sparen Sie daher nicht am Leistungsumfang.
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Die Versicherung übernimmt Sach- und Personenschäden, welche die versicherte Person einer anderen zufügt. Darunter fallen etwa Heilungskosten, Lohnausfallentschädigungen oder Schmerzensgeld. 

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Wer jemandem schuldhaft einen finanziellen Schaden zufügt, muss dafür einstehen. Schuldhaft ist bereits eine fahrlässige Handlung, Absicht ist nicht vorausgesetzt. Fahrlässigkeit liegt bei Nachlässigkeit oder Unaufmerksamkeit vor.



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Ja, aber nur, wenn das Kind im Hinblick auf die fragliche Handlung urteilsfähig war.

Oder falls die Eltern ein ur-teilsunfähiges Kind nicht genügend beaufsichtigten. Nicht urteilsfähige Kinder müssen nicht für Schäden haften, die sie anrichten. Trotzdem zahlen die meisten Gesellschaften freiwillig, maximal allerdings 100‘000 oder 200‘000 Franken.

 

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Falls sie mit den Eltern im gleichen Haushalt wohnen, sind Kinder bis zum 18. Altersjahr mitversichert. Nachher ist es von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich. Ein Blick in die Police lohnt sich also.



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Ein Hundehalter haftet für Schäden, die der Hund verursacht. Diese Kosten sind durch die Privathaftpflicht gedeckt. In einigen Kantonen gilt bereits heute ein Versicherungsobligatorium für Hundehalter.

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Die meisten Versicherungen zahlen bei gelegentlichem Ausleihen den Bonusverlust des Halters in der Autohaftpflicht-Versicherung, wenige auch einen allfälligen Selbstbehalt. Den Schaden am ausgeliehenen Auto kann man mittels Zusatzdeckung versichern. Ist dieser durch eine Vollkasko des Halters gedeckt, zahlt sie den Bonusverlust und Selbstbehalt des Halters. 

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Für eine Prämie von 100 bis 200 Franken pro Jahr sind je nach Police Schäden in Höhe von 3, 5 bis 10 Millionen gedeckt. 

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Die Versicherungsunternehmen bieten eine unterschiedlich hohe Deckung an. Typische Versicherungssummen liegen zwischen 3 und 10 Millionen Franken, manche auch darüber. Die Beiträge steigen zwar mit der Höhe, aber deutlich unterproportional. Policen mit einer Deckungssumme von 5 oder 10 Millionen Franken müssen nicht teurer sein als Versicherungen, die nur bis zu 3 Millionen Franken zahlen. Unsere Empfehlung: Wählen Sie eine Deckungssumme von mindestens 5 Millionen Franken. 

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