Warum gibt es Rechtsschutzversicherung mit Wartezeit?

Die Kosten für Gerichtsverfahren sind in der Regel sehr hoch und übersteigen die Höhe der jährlichen Beiträge einer Rechtsschutzversicherung um ein Vielfaches. Schliesst jemand eine Rechtsschutzversicherung vor dem Hintergrund ab, dass er in Kürze jemanden verklagen möchte und die Rechtsschutzversicherung nach dem Prozess wieder kündigen zu wollen, bedeutet das für die Versicherung große Verluste, denn mehrere tausend Franken Verfahrenskosten stehen nur etwas über einhundert Franken an Beiträgen gegenüber. Mehrere solcher Fälle würden direkt dazu führen, dass diese Verluste auf alle Versicherten umgelegt, sprich, die Beiträge für alle steigen würden.

Um dieser Art des Missbrauchs vorzubeugen, haben viele Rechtsschutzversicherungen eine Wartezeit, die in den meisten Fällen drei Monate beträgt. Die Wartezeit ist eine Art Verlustversicherung für die Versicherungsunternehmen selbst, aber auch für die Versicherungsnehmer, die ansonsten deutlich höhere Beiträge zahlen müssten.

In den drei Monaten Wartezeit bezahlt der Versicherungsnehmer seine Beiträge, erhält jedoch noch keinerlei Leistung. Umso wichtiger ist es daher, sich rechtzeitig um eine Rechtsschutzversicherung zu kümmern, damit man im Streitfall auch ordentlich abgesichert ist.

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