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Sachversicherungen

Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, die Kosten für Ihre Motorfahrzeughaftpflichtversicherung zu senken und die Prämien auf einem niedrigen Niveau zu halten. Die Versicherungsgesellschaften gewähren verschiedene Rabattsysteme. Wenn Sie „Wenigfahrer“ (meist unter 10 000 Kilometer pro Jahr) oder „Selbstfahrer“ (Auto wird ausschliesslich vom Halter gefahren) sind, profitieren Sie in der Regel vom Rabattsystem. Bei den meisten Versicherungsgesellschaften profitieren Sie ebenfalls von Rabatten, wenn Sie Besitzer eines Garagenwagen oder eines Zweitwagens sind. Daneben gibt es noch zahlreiche Bonussysteme, beispielsweise wenn Sie als Neulenker an einem Fahrsicherheitstraining teilnehmen oder im Schadenfall auf einen Mietwagen verzichten.

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Bei einigen Versicherungsgesellschaften haben Sie die Möglichkeit, den Parkschaden als Zusatzversicherung abzuschliessen. Dies hat für Sie den Vorteil, dass die Prämien in den Gesamtprämien enthalten sind. Dies bedeutet aber gleichzeitig auch, dass bei einem angezeigten Parkschaden Ihre Prämie hochgestuft wird. Daher sollten Sie sich genau überlegen, ob es Sinn macht, jeden kleinen Kratzer als Schaden zu melden oder diese Reparatur nicht gleich selber zu bezahlen. Bei grösseren Schäden macht eine Anzeige natürlich Sinn.

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Etwas anders sieht es bei Fahrzeuglenkern aus, die über mehrere Jahre unfallfrei gefahren sind. Hier bieten fast alle Versicherungsgesellschaften für wenig Geld einen Bonusschutz an. Ob es sich für Sie lohnt, einen Bonusschutz abzuschliessen, ist schlussendliche auf eine Frage des Preises. Sie müssen zwischen den Kosten eines Bonusschutzes und den Mehrprämien nach einem Unfall für das Folgejahr entstehen, bis Sie wieder die aktuelle Bonusstufe erreichen, abwägen können.

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Diese Klausel erlaubt es den Versicherern während der Vertragsdauer die Prämie zu ändern und an die aktuelle Risikolage anzupassen. In einem solchen Fall hat der Versicherungsnehmer jedoch das Recht den Vertrag zu kündigen.

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Ein Einbruchdiebstahl ist ein Diebstahl durch Täter, die gewaltsam in ein Gebäude oder in den Raum eines Gebäudes eindringen oder darin ein Behältnis aufbrechen. Beschädigungen anlässlich eines Einbruchdiebstahls oder eines Versuches dazu sind in der Regel mitversichert. Dem Einbruchdiebstahl gleichgesetzt ist Diebstahl durch mit den richtigen Schlüsseln oder Codes, sofern sich der Täter diese durch Einbruchdiebstahl oder durch Beraubung angeeignet hat.

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Werden Sie in der Folge eines Unfalles oder einer Krankheit erwerbsunfähig, so kommt die Erwerbsunfähigkeits-Versicherung zum Tragen. Die Versicherung verschafft Ihnen ein regelmässiges Ersatzeinkommen (Erwerbsunfähigkeits-Rente) und erlaubt Ihnen sowie Ihren Angehörigen auch im Falle eines Unfalles oder einer Krankheit die Fortführung Ihres gewohnten Lebensstandards. Während bei länger dauernder Erwerbsunfähigkeit Kranken- oder Unfall-Taggelder nur während einer bestimmten Zeit vergütet werden, können bei einer Erwerbsunfähigkeits-Versicherung die Dauer sowie der Umfang der Rentenzahlungen je nach Wunsch individuell festgelegt werden. Erwerbsunfähigkeits-Renten laufen in der Regel bis zur Erreichung des AHV-Alters.

Meist reichen die Leistungen aus der staatlichen und beruflichen Vorsorge kaum, um Ihre Existenz finanziell abzusichern. Eine Erwerbsunfähigkeitrente füllt im Falle eines unfreiwilligen Berufseinstiegs die Lücke zwischen den Vorsorgeleistungen aus der 1. und 2. Säule und den tatsächlich benötigten finanziellen Mitteln.

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Die private Vorsorge, die 3. Säule des Schweizerischen Vorsorgesystems – unterteilt sich in die gebundene Vorsorge (Säule 3a) und die ungebundene Vorsorge (Säule 3b). Nachfolgend werden die Charakteristiken der ungebundenen Vorsorge behandelt. Informationen zur gebundenen Vorsorge finden Sie hier:

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-Machen Sie eine Kopie der erhaltenen Arzt- oder Spital-Rechnung. 

-Senden Sie die Originalrechnung an die Krankenversicherung, bei welcher Sie die Grundversicherung versichert haben. 

-Der Krankenversicherer rechnet Ihnen die Leistungen aus der Grundversicherung ab. 

-Vergleichen Sie die erhaltene Leistungsabrechnungen mit Ihrer Arzt- oder Spital-Rechnung. 

-Sind Leistungen aus der Grundversicherung nicht übernommen worden, senden Sie die Kopie der Rechnung und die Kopie der Leistungsabrechnung an den Krankenversicherer, bei welchem Sie die Zusatzversicherungen versichert haben. 

-Werden Leistungen aus einer Zusatzversicherung übernommen, rechnet der Versicherer diese ab und Sie erhalten wiederum eine Leistungsabrechnung.

Bei einem Medikamentenbezug in der Apotheke weisen Sie Ihre Versichertenkarte vor. Alle Medikamente, welche durch die Grundversicherung übernommen werden, rechnet die Apotheke mit dem Krankenversicherer direkt ab. Medikamente, die aus den Zusatzversicherungen bezahlt werden, müssen Sie zuerst bezahlen und die Quittung an Ihren Krankenversicherer zur Abrechnung weiterleiten.

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Wenn Sie in der Schweiz arbeiten, können Sie sich bei Krankenkasse versichern, auch wenn Sie Ihren Wohnsitz in der EU/ EFTA haben.

Mit der Einführung der bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) wurden die Voraussetzungen für den Abschluss der obligatorischen Krankenversicherung geändert: Für Grenzgänger, die in der Schweiz arbeiten, und für ihre nichterwerbstätigen Familienangehörigen gilt in allen Nachbarländern der Schweiz ein Wahlrecht. Sie können also frei wählen, ob sie die Versicherung in der Schweiz oder in ihrem Wohnsitzland abschliessen wollen. Erwerbstätige Familienangehörige bleiben aber weiterhin am Arbeitsort versicherungspflichtig.

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Es stehen Ihnen folgende Möglichkeiten offen, Ihre Rechnungen schnell und unkompliziert zu bezahlen: LSV (Lastschriftverfahren der Bank), Debit Direct (Belastungsauftragsdienst der Post) oder E-Rechnung (elektronische Rechnung).

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Die Höhe der Versicherungssumme ist individuell sehr verschieden und richtet sich nach den persönlichen Bedürfnissen und Lebensumständen der versicherten Person und der Bezugsberechtigten. Einige Bespiele verdeutlichen Ihnen, welche Parameter wichtig bei der Festlegung der Summe sein können.

  1. Sie haben als Selbstständiger zusammen mit einem Geschäftspartner einen Kredit abgeschlossen. Da bietet es sich an, als Versicherungssumme mindestens diesen Betrag einzutragen. Im Todesfall kann der Kredit durch die ausbezahlte Versicherungssumme weiter bedient werden und Ihr Unternehmen beziehungsweise Ihr Geschäftspartner kommt nicht in finanzielle Schieflage.
  1. Ein privater Hausbau ist durch ein Darlehen finanziert. Auch hier sollte in jedem Fall die Höhe des Darlehens als Versicherungssumme genommen werden. So ist Ihre Familie bei Ihrem eventuellen Tod finanziell abgesichert und kann die Raten fürs Eigenheim weiter bezahlen. Oft eignet sich in solchen fällen auch eine Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme (häufig auch Restschuldversicherung genannt)
  1. Wenn sie der Hauptverdiener der Familie sind, ist beim Abschluss einer Risikolebensversicherung ein Richtwert, rund das drei- bis Fünffache Ihres Jahresgehalts als Versicherungssumme anzugeben. Damit kann Ihre Familie den gewohnten Lebensstandard für die nächsten Jahre fortführen, auch wenn Sie sterben sollten. 
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Es müssen zwar keine AHV- und ALV-Beiträge bezahlt werden, wohl aber die Pensionskassenbeiträge. Es sei denn, die Versicherung der Pensionskasse sehe im Krankheitsfall eine Prämienbefreiung vor.

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Haftpflichtversicherung

Die Privathaftpflichtversicherung kann Sie vor dem finanziellen Ruin schützen – und das für wenig Geld.

Eine Privathaftpflichtversicherung schützt Sie, wenn Sie einem Dritten einen Schaden zufügen oder dessen Eigentum beschädigen. Es ist neben der Krankenversicherung die wohl wichtigste Versicherung und ein Muss für jeden.
Wer ohne Privathaftpflicht lebt, riskiert sein Vermögen. Der Versicherungsschutz ist gemessen am niedrigen Preis sehr hoch. Die Privathaftpflichtversicherung schützt Sie vor dem "Pech", das jeder überall und zu jederzeit einmal hat.
Bei einer guten Versicherung werden Sie für weniger als 10 Franken im Monat für Schäden bis zu CHF 10 Mio. versichert! Trotzdem besitzen ca. 10% der Schweizer keine solche Versicherung und riskieren täglich den finanziellen Ruin.
Finden Sie hier die richtige Privathaftpflichtversicherung für Ihre Lebenssituation.
 
Für Wem
Grundsätzlich für alle Personen über 18 Jahre.
Spezialregelungen gelten für:
Lehrlinge und Studenten bis 25 Jahre, die normalerweise durch die Familienpolice gedeckt sind – der Einschluss sollte mit den Eltern oder der Versicherungsgesellschaft geprüft werden.
Achtung: Schnell gilt man als Erwerbstätig, wer mehr als einen Lehrlingslohn verdient, muss sich meist selber versichern. Das gilt auch für Studenten.
Konkubinatspaare sollten sich als Mehrpersonenhaushalt versichern, dann profitieren Sie von deutlich günstigeren Prämien.

 

Sobald Sie einer anderen Person einen Schaden zufügen, haften Sie mit Ihrem Privatvermögen dafür.

Und so ein Fall tritt schneller ein, als Sie vielleicht denken. Sie leihen sich beispielsweise das sündhaft teure und nagelneue Notebook eines Bekannten aus. Aus Versehen kippen Sie beim Schreiben die volle Kaffeetasse über das gute Stück – Totalschaden.
Hier geht es um einige hundert oder tausend Franken. Das könnten Sie vielleicht noch aus eigener Tasche bezahlen. Anders sieht es schnell bei Personenschäden aus, die Sie verursachen. Hier übersteigen die Forderungen gerne die Millionengrenze. Das bedeutet für die meisten von uns den finanziellen Genickbruch.
Eine Haftpflichtversicherung rettet Ihnen in solchen Fällen das finanzielle Überleben. Denn sie gewährt Ihnen den Kostenschutz für Schadensersatzansprüche, die sich aus der gesetzlichen Haftung ergeben und gegen Sie geltend gemacht werden. Sie ist keine Pflichtversicherung, doch besitzen schätzungsweise 75 Prozent der Schweizer aufgrund der hohen Haftungsgefahren eine private Haftpflichtversicherung. 

Versicherung übernimmt die Prüfung der Ansprüche

Die Versicherung kommt für alle Schäden auf, die der Versicherte und die eventuell mitversicherten Personen anderen fahrlässig oder grob fahrlässig zufügen. Darunter fallen sowohl Personen-, Sach- und Vermögensschäden als auch Mietsachschäden. Tritt ein Schaden ein, untersucht die Versicherungsgesellschaft, ob und in welcher Höhe Schadenersatz besteht, und begleicht für Sie den Schaden oder wehrt unbegründete Ansprüche ab.
Gerade wenn Menschen betroffen sind, summieren sich die Beträge im Schadensfall rasch auf. Behandlungskosten, Schmerzensgeld oder sogar eine lebenslange Rente können zu Buche schlagen. Damit Sie auf der finanziell sicherere Seite sind und  auch solch hohe Summen durch Ihre Police abgedeckt werden, sollten Sie die Versicherungssumme möglichst hoch wählen.
Sonst reicht im schlimmsten Fall das Geld der Versicherung nicht aus und Sie müssen einen hohen Restbetrag aus eigener Tasche obendrauf legen. Wir raten dazu, eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Franken zu vereinbaren.
Mit der privaten Haftpflichtversicherung ist auf alle Fälle der Versicherungsnehmer geschützt. Wenn Sie Familie haben, lohnt sich der Abschluss einer Familienhaftpflichtversicherung. Dann sind auch Ihr Partner und die Kinder mitversichert. 

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Eine möglichst hohe Deckungssumme ist ratsam. Höhere finanzielle Sicherheit kostet Sie auch einen etwas höheren Beitrag, der fällt aber in der Regel im Vergleich zu der deutlich gestiegenen Absicherung nur unwesentlich ins Gewicht.
Die Versicherer bieten - abgestimmt auf Ihre jeweilige familiäre Situation - mehrere Tarifoptionen an. Grob können Single- und Familientarife unterschieden werden. Single-Tarife schützen nur Sie als Versicherungsnehmer vor Haftpflichtansprüchen. In der Familienhaftpflicht hingegen sind auch alle in Ihrem Haushalt lebenden Personen eingeschlossen. Das gilt nicht nur für Ehepaare, sondern schließt auch unverheiratete Lebensgemeinschaften ein. 

Kinder sind mitversichert

Die Kinder sind grundsätzlich bis zum vollendeten 18. Lebensjahr familienversichert. Der Schutz hält an, solange der Filius unverheiratet ist und seine erste Berufsausbildung noch nicht abgeschlossen hat. Das gilt auch für den Wehrdienst und die Ersatzdienste – auch wenn das Kind in dieser Zeit nicht bei den Eltern wohnt.
Immer mehr Sprösslinge zieht es während oder nach der Schule für einige Zeit ins Ausland. Auch hier gilt der Schutz der Familienhaftpflicht weltweit für maximal 24 Monate. Generell bleiben Sie – egal ob als Single oder Familie – im Ausland haftpflichtversichert. Innerhalb der europäischen Union geschieht das zeitlich unbegrenzt. Außerhalb dieser Zone gewähren die meisten Versicherer den Schutz längstens  drei Jahre.
Wichtig: Der Auslandsaufenthalt muss vorübergehend sein, Sie müssen noch Verbindungen nach Deutschland haben, etwa eine Adresse oder Bankverbindung. Das trifft etwa auf Geschäftsmänner zu, die für einige Zeit für ihre Firma im Ausland arbeiten und danach nach Deutschland zurückkehren. Wenn Sie aber auswandern, erlischt die Haftpflichtversicherung und Sie müssen sich in Ihrem neuen Heimatland haftpflichtversichern. 

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Ab Erhalt der Police beziehungsweise der Annahmebestätigung seitens des Versicherers sind Sie versichert, frühestens jedoch ab dem vereinbarten Vertragsbeginn. Wartezeiten existieren bei der privaten Haftpflicht nicht.

Die Versicherung kommt für alle Schäden auf, die Sie und die mit Ihnen versicherten Personen anderen Menschen zufügen. Sie deckt dabei das finanzielle Risiko ab und prüft die Forderungen gegen Sie. Abgedeckte Risiken sind Personenschäden (Verletzung, (bleibende) Gesundheitsschädigung und Tod), Sachschäden (Beschädigung oder Zerstörung von Eigentum anderer), Vermögensschäden (etwa Ersatzansprüche bei durch Sie verursachte entgangene Gewinnen) und Mietsachschäden (beispielsweise wenn Sie einen Wasserschaden verursachen und dadurch das Mieteigentum eines anderen beschädigt wird).

Die Haftpflichtversicherung übernimmt nicht nur die direkten Schadenskosten, sondern bezahlt auch eventuelle Gerichtskosten und alle damit einhergehenden Kosten. Bei Bagatellschäden kann es sich für Sie aber lohnen, die paar Euro aus eigener Tasche zu zahlen. Denn den Versicherer kosten diese Kleinigkeiten durch den entstehenden Verwaltungsaufwand oft viel mehr als die eigentliche Schadenssumme. So kann es leicht passieren, dass er den geschlossenen Vertrag irgendwann nach einem weiteren Schaden seitens der Haftpflichtversicherung gekündigt wird und Sie ohne Haftpflicht-Schutz dastehen. 

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In bestimmten Fällen haftet Ihre Versicherung nicht. Dies liegt vor, wenn Sie den Schaden vorsätzlich verursacht haben und bei strafbaren Handlungen. Auch gegen Sie verhängte Geldstrafen und Schäden durch Vertragspflichtverletzungen werden nicht übernommen. Ein Haftungsausschluss liegt ebenfalls vor, wenn Sie bei der Jagd jemandem Schaden zufügen. Dasselbe gilt bei Pferde-, Rad- oder Kraftfahrzeugrennen sowie bei der Teilnahme an Box- oder Ringkämpfen.
Ein Schaden an Ihnen selbst oder Ihrem Eigentum ist ebenfalls nicht Sache Ihrer Haftpflichtversicherung, da sie lediglich für Schäden anderer Personen geradesteht. Dies schließt alle Personen mit ein, die in Ihrem Haushalt leben oder die im Vertrag mitversichert sind. Beispiel: Fällt Ihrer Frau die teure Glasvase herunter und zerspringt in tausend Teile, lehnt Ihre Familienhaftpflichtversicherung die Regulierung ab.
Wenn Sie beispielsweise nett sein wollen und einem Bekannten beim Umzug helfen, sollten Sie sich ebenfalls vorsehen. Hier unterscheiden sich die Policen deutlich. Manche Versicherer bieten bei Gefälligkeitsarbeiten oder Freundschaftsdiensten keinen Versicherungsschutz. Da für den Gebrauch von Fahrzeugen – egal ob Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeuge – eigene Haftpflichtversicherungen abgeschlossen werden müssen, ist die Privathaftpflichtversicherung bei solchen Schäden auch nicht zuständig. 

Einige Risiken separat versichern

Einige weitere besondere Risiken sind in der privaten Haftpflichtversicherung ebenfalls nicht enthalten. Sie werden über gesonderte Versicherungen abgesichert, wie zum Beispiel  die Tierhalterhaftpflicht, die Bauherrenhaftpflicht, die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht oder die Gewässerschadenhaftpflicht.
Sollten Sie bei Vertragsabschluss eventuelle Vorschäden dem Versicherer verschwiegen haben, kann dies im Versicherungsfall deshalb bis zur Kündigung und damit dem Verlust des Versicherungsschutzes führen. Daher sind wahrheitsgemäße Angaben bei Vertragsabschluss absolut wichtig. Haben Sie aber alles richtig gemacht und es kommt zu einem Privathaftpflichtfall, informieren Sie sofort Ihre Versicherungsgesellschaft darüber. Das sollte spätestens eine Woche nach dem Vorfall passiert sein.
Schildern Sie dabei den genauen Schadenshergang mit allen relevanten Informationen. Eventuell haben Sie auch Bilder oder Skizzen zur Verdeutlichung parat. Wichtig: Gestehen Sie gegenüber dem Geschädigten keine Schuld ein und zahlen Sie keinen Cent Schadensersatz. Dies ist Sache des Versicherungsunternehmens. Halten Sie darüber hinaus den Versicherer über alle Vorgänge wie Gerichtstermine oder Mahnbescheide auf dem Laufenden. 

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Haftpflichtschäden werden unterteilt in die Kategorien Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden.

Von einem Personenschaden spricht man beispielsweise, wenn sich eine andere Person wegen der Unachtsamkeit des Schadenverursachers verletzt. Ein mögliches Szenario wäre, dass der Verursacher mit dem Fahrrad auf einer vielbefahrenen Straße unterwegs ist, beim Abbiegen die grüne Fußgängerampel übersieht und daher einen Fußgänger streift, welcher sich wiederum verletzt.
Ein Sachschaden liegt vor, wenn Gegenstände Dritter beschädigt oder zerstört werden. Beispiele hierfür sind, dass der teure Laptop einer anderen Person fallen gelassen wird oder versehentlich eine Tasse Kaffee über die Tastatur gekippt wird.
Ein Vermögensschaden ist etwa dann gegeben, wenn ein Dritter einen finanziellen Nachteil  erleidet ─ entweder im Zusammenhang mit einem Sach- oder Personenschaden oder unabhängig davon.  Ein sogenannter reiner Vermögensschaden liegt zum Beispiel in folgender Situation vor: Der Schadensverursacher zieht gerade um und stellt mehrere große, schwere Möbelstücke verbotenerweise unmittelbar vor einer Garageneinfahrt ab. Da die Ausfahrt über mehrere Stunden blockiert ist, kann der Geschädigte sein Auto nicht aus der Garage fahren und verpasst deswegen einen wichtigen Termin, bei dem es aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem lukrativen Vertragsabschluss gekommen wäre. Das entgangene Einkommen kann der Geschädigte gegenüber dem Versicherten und dessen Haftpflichtversicherung als Schaden geltend machen.

Weitere im Leistungsumfang enthaltene Schadensarten

Welche Schadensauslöser im Einzelnen vom Versicherungsumfang abgedeckt sind, hängt vom gewählten Tarif und den jeweiligen Vertragskonditionen ab. Es gibt jedoch gewisse Standardleistungen, die bei Haftpflichtpolicen üblicherweise enthalten sind.
Dazu gehören beispielsweise sogenannte Allmählichkeitsschäden. Diesen Schäden liegen Ereignisse zugrunde, die nicht unmittelbar, sondern erst nach einiger Zeit negative Folgen haben. Bedingt werden können Allmählichkeitsschäden unter anderem durch Feuchtigkeit oder extreme Temperaturen.
Zahlreiche Privathaftpflicht-Policen kommen ferner standardmäßig für Schäden Dritter auf, die im Rahmen von sogenannten Gefälligkeitsdiensten beziehungsweise unbezahlter Hilfeleistung entstehen.  Ein Gefälligkeitsdienst ist zum Beispiel die unentgeltliche Mithilfe beim Umzug von Bekannten oder Freunden.   Viele Tarife der Privathaftpflicht sehen zudem die Kostenübernahme für Schäden vor, die durch Öltanks auf dem Grundstück oder im Haus bedingt sind. Bezüglich des Fassungsvermögens mitversicherter Öltanks ist in der Regel eine maximale Literanzahl vorgegeben.

Geltungsbereich des Versicherungsschutzes

Der Versicherungsschutz der Privathaftpflicht ist in der Regel weltweit gültig. Innerhalb Europas besteht der Schutz ─ je nach gewähltem Tarif ─ zeitlich begrenzt oder unbegrenzt. Außerhalb Europas ist der Versicherungsschutz üblicherweise auf eine im Vertrag festgesetzte Zeitspanne begrenzt.
Neben den Leistungen, die bei vielen Tarifen der Privathaftpflichtversicherung bereits automatisch inbegriffen sind, gibt es verschiedene Zusatzleistungen. Diese können ─ je nach dem individuellen Versicherungsbedarf ─ optional und meist gegen einen geringen Aufpreis in den Vertrag mit aufgenommen werden. Dazu gehören zum Beispiel die Forderungsausfalldeckung, Schlüsselschäden sowie die Mitversicherung deliktunfähiger Kinder. 

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Einige Versicherer bieten eine sogenannte Forderungsausfalldeckung als Zusatzleistung an. Wenn Sie durch eine Person einen Schaden erlitten haben und diese weder privathaftpflichtversichert noch zahlungsfähig ist, bekommen Sie normalerweise keinen Schadenersatz. Sie bleiben auf den Kosten sitzen. Vor einem solchen Szenario bewahrt die Forderungsausfalldeckung. Sie springt in solchen Fällen ein und leistet Schadenersatz.
Wichtig: Ihre Privathaftpflichtversicherung zahlt in der Regel erst, wenn Sie als Versicherter alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft haben, um den Schadenersatz von dem Verursacher selbst zu erhalten. Darüber hinaus leistet die Versicherung in aller Regel erst ab einer bestimmten Schadenshöhe.
Die Vorsorgeversicherung sichert den Versicherungsschutz für neue Risiken (wie eine zusätzliche versicherte Person oder einen Hund) ab dem Zeitpunkt, wo etwa der neue Lebenspartner in den Haushalt mit einzieht. Die Vorsorgeversicherung gilt nur für den Übergang. Innerhalb bestimmter Fristen – sie schwanken je nach Versicherer – muss dann beispielsweise für den Hund eine separate Hundehaftpflicht abgeschlossen werden oder beim neuen Lebenspartner die Single-Haftpflicht in eine Familienhaftpflicht umgewandelt werden.

Versicherung kann für Schäden durch Kinder haften

Für bestimmte Personenkreise sind darüber hinaus spezielle Bausteine sinnvoll. Eltern können ihre deliktunfähigen Kinder mitversichern. Wichtig: Generell sind Kinder unter sieben Jahren (im Straßenverkehr bis zehn Jahre) nicht schuldfähig. Liegt seitens der Eltern keine Aufsichtspflichtverletzung vor, lehnt die Haftpflicht die Regulierung von Schäden ab. Viele Eltern zahlen den durch die Sprösslinge angerichteten Schaden aber aus eigener Tasche, obwohl sie nicht müssten. So vermeiden sie unangenehme Situationen. Mit der Klausel der Mitversicherung deliktunfähiger Kinder ersetzt der Versicherer auch diese Schäden anstandslos.
Für Mieter ist der Haftungseinschluss bei Mietschäden wichtig. Fällt Ihnen beispielsweise der Föhn ins Waschbecken und beschädigt es, übernimmt Ihre Haftpflicht die Kosten des Austauschs. Bleiben wir im häuslichen Umfeld. Wer schon einmal seinen Wohnungsschlüssel verloren hat, kennt das Problem: Oft muss dann die ganze Schließanlage ausgetauscht werden, um Missbrauch vorzubeugen. Das kann teuer werden. Deshalb ist der Einschluss der Haftung bei Verlust fremder privater Schlüssel entscheidend. Der Versicherer übernimmt in diesem Fall alle anfallenden Kosten.
Auf der anderen Seite kann für Hauseigentümer eine Mitversicherung von Bauvorhaben den finanziellen Druck bei Haftungsschäden mindern. Sie reguliert jedoch nur Schäden bei kleineren Bauvorhaben. Bei einem größeren Umfang ist die Bauherrenhaftpflicht zu empfehlen. Wer etwa als Tagesmutter fremde Kinder betreut und somit eine Aufsichtspflicht hat, sollte auf den Einschluss dieses Aspekts in der Privathaftpflichtpolice achten. 

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haftpflichtversicherung deckungssummeDie Privathaftpflicht ersetzt durch Sie verursachte Schäden bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme. In der Regel bieten die Versicherungsgesellschaften Ihnen Summen zwischen einer und zehn Millionen Franken an. Sie selbst legen aber die tatsächliche Höhe fest.

Entscheiden Sie sich im Zweifel lieber für eine höhere Deckungssumme. Dann sind Sie im Versicherungsfall recht sicher, dass die Police die ausstehenden Zahlungen alle abdeckt und Sie nicht noch Ihr eigenes Vermögen antasten müssen. Die Beiträge für beispielsweise eine Police mit einer Deckungssumme von drei Millionen Franken und eine Police mit fünf Millionen Deckungssumme machen im Jahr meist nur wenige Franken aus.

Ein Haftpflichtschaden kann eine existentielle Bedrohung sein, daher ist eine Privathaftpflicht- versicherung wichtig! 

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Die Beitragshöhe hängt vom Umfang der Versicherungsleistungen ab. Je mehr Zusatzleistungen mitversichert sind, desto mehr Risiken geht die Versicherung ein – das wirkt sich natürlich auf den Beitrag aus. Gleiches gilt für den versicherten Personenkreis. Als Single sind Sie allein der Risikoträger. Bei einem Familienhaftpflicht-Tarif sind es dagegen gleich mehrere Personen, die einen Schaden verursachen können.

Da Rentner statistisch ein geringeres Haftpflichtrisiko aufweisen, bekommen sie auch besonders günstige Haftpflichtbeitragssätze angeboten. Auch bestimmte Berufsgruppen wie Beamte oder Angestellte im öffentlichen Dienst erhalten bei den meisten Versicherern Sonderrabatte eingeräumt. 
Generell kann eine Selbstbeteiligung den Satz weiter nach unten korrigieren. Im Schadensfall zahlen Sie aber den festgesetzten Betrag aus eigener Tasche. Erst wenn die Schadenssumme höher ausfällt, übernimmt die Versicherung den Restbetrag. Durch die langfristige Bindung an ein Versicherungsunternehmen durch lange Vertragslaufzeiten werden Ihnen in der Regel noch einmal Rabatte eingeräumt.

Auch die nächste Stellschraube am Beitragsrad können Sie selbst beeinflussen. Denn viele Gesellschaften haben einen sogenannten Schadensfreiheitsrabatt im Angebot. Heisst: Wenn Sie in den zurückliegenden Jahren (in der Regel fünf) keinen Haftpflichtfall gemeldet haben, der reguliert wurde, gelten Sie als risikoarm und bekommen dafür einen weiteren Rabatt eingeräumt.

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Auch wenn die Haftpflichtversicherung vom Gesetzgeber nicht als Pflichtversicherung vorgeschrieben ist, lohnt sich ihr Abschluss. Bei nur geringen Beiträgen im Jahr sind Sie und Ihr Bankkonto gut geschützt, wenn Sie einmal einen Schaden am Eigentum einer anderen Person verursachen oder sogar einen Menschen ohne Schuld verletzen oder töten sollten. 

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Versicherungsverträge der privaten Haftpflicht mit einer Vertragslaufzeit von mindestens einem Jahr verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht fristgerecht  drei Monate vor dem Ende der Laufzeit gekündigt werden. Tipp: Eine Kündigung sollte immer durch ein Einschreiben mit Rückschein erfolgen. So haben Sie einen schriftlichen Nachweis des Versicherers über den Erhalt in Händen. Beachten Sie aber, dass nicht das Absendedatum, sondern das Eingangsdatum bei der Versicherung entscheidend bei der Fristwahrung zählt.
Oft werden aber von den Versicherern längere Laufzeiten angeboten. Bei einem Abschluss über zehn Jahre können diese Verträge aber schon nach einer Laufzeit von fünf Jahren gekündigt werden. Auch hier gilt die Frist von drei Monaten zu jeder Hauptfälligkeit.
Sonderkündigungsregeln gelten im Schadensfall. Danach kann sowohl der Versicherer als auch der Versicherungsnehmer den Vertrag kündigen – unabhängig von der Schadenshöhe. Die Kündigung der Haftpflichtversicherung kann entweder mit sofortiger Wirkung oder zum Ablauf des laufenden Versicherungsjahres ausgesprochen werden.

Kündigungschance bei Prämienerhöhung

Auch bei einer Prämienerhöhung ohne Anpassung des Versicherungsumfangs können Sie innerhalb eines Monats nach der Mitteilung den Vertrag mit sofortiger Wirkung kündigen. Der Vertrag läuft jedoch noch mindestens bis zur Wirksamkeit der Beitragserhöhung weiter.  

Ein weiterer Kündigungsgrund ist die Doppelversicherung. Sie kann entstehen, wenn zwei Personen eine Lebenspartnerschaft eingehen und beide haftpflichtversichert sind. Da in der Regel nur eine Haftpflicht nötig ist, kann eine gekündigt werden.

Wichtig: Nicht unbedingt die teurere Police können Sie kündigen. Es kommt hier auf das Abschlussdatum an. Nur die jüngere Police ist kündigungsfähig, da die Ältere gewissermaßen Bestandsschutz genießt. Der Lebenspartner des Versicherungsnehmers muss dann der weiter bestehenden Versicherung gemeldet und in den Vertrag aufgenommen werden.



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Natürlich können Sie auch zu einer anderen Versicherungsgesellschaft wechseln. Hier sollten Sie die Kündigungsfristen ihres aktuellen Vertrages beachten und die neue Police nahtlos anschließen. So vermeiden Sie sowohl eine teure Doppelversicherung als auch eine Versicherungslücke, in der Sie bei Schäden selbst in voller Höhe haften müssten.

Achten Sie bei einem Wechsel auf eventuelle Anpassungen – etwa den Abschluss neuer Zusatzleistungen oder weiterer mitversicherter Personen. Auch kann sich zwischenzeitlich Ihr beruflicher Status geändert haben und Sie erhalten beispielsweise als Beamter Rabatte. Daher ist eine sorgfältige Überprüfung sowohl der persönlichen Lebensumstände als auch der einzelnen Versicherungsangebote sinnvoll. 





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Nein. Die Privathaftpflichtversicherung ist aber sehr zu empfehlen.

Wer zum Beispiel einen Familienvater beim Skifahren anfährt und schwer verletzt, muss für den ganzen Schaden aufkommen. Das kann ohne weiteres Hunderttausende von Franken kosten. Diese Kosten übernimmt die Privathaftpflicht-Versicherung. 

Das Wichtigste in Kürze

Jeder sollte eine private Haftpflichtversicherung haben.
Die Versicherung zahlt, falls Sie jemandem fahrlässig einen Schaden zugefügt haben.
Ist im Vertrag eine Ausfalldeckung integriert, zahlt Ihre Versicherung auch, wenn Ihnen jemand anderes Schaden zufügt, den aber nicht bezahlen kann.
Achten Sie auf eine hohe Deckungssumme. Mit 5 MillionenFranken sind Sie sehr gut abgesichert, mindestens 3 Millionen Franken sollten es auf jeden Fall sein.
Privathaftpflichtversicherungen sind preiswert. Sparen Sie daher nicht am Leistungsumfang.
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Die Versicherung übernimmt Sach- und Personenschäden, welche die versicherte Person einer anderen zufügt. Darunter fallen etwa Heilungskosten, Lohnausfallentschädigungen oder Schmerzensgeld. 

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Wer jemandem schuldhaft einen finanziellen Schaden zufügt, muss dafür einstehen. Schuldhaft ist bereits eine fahrlässige Handlung, Absicht ist nicht vorausgesetzt. Fahrlässigkeit liegt bei Nachlässigkeit oder Unaufmerksamkeit vor.



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Ja, aber nur, wenn das Kind im Hinblick auf die fragliche Handlung urteilsfähig war.

Oder falls die Eltern ein ur-teilsunfähiges Kind nicht genügend beaufsichtigten. Nicht urteilsfähige Kinder müssen nicht für Schäden haften, die sie anrichten. Trotzdem zahlen die meisten Gesellschaften freiwillig, maximal allerdings 100‘000 oder 200‘000 Franken.

 

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Falls sie mit den Eltern im gleichen Haushalt wohnen, sind Kinder bis zum 18. Altersjahr mitversichert. Nachher ist es von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich. Ein Blick in die Police lohnt sich also.



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Ein Hundehalter haftet für Schäden, die der Hund verursacht. Diese Kosten sind durch die Privathaftpflicht gedeckt. In einigen Kantonen gilt bereits heute ein Versicherungsobligatorium für Hundehalter.

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Die meisten Versicherungen zahlen bei gelegentlichem Ausleihen den Bonusverlust des Halters in der Autohaftpflicht-Versicherung, wenige auch einen allfälligen Selbstbehalt. Den Schaden am ausgeliehenen Auto kann man mittels Zusatzdeckung versichern. Ist dieser durch eine Vollkasko des Halters gedeckt, zahlt sie den Bonusverlust und Selbstbehalt des Halters. 

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Für eine Prämie von 100 bis 200 Franken pro Jahr sind je nach Police Schäden in Höhe von 3, 5 bis 10 Millionen gedeckt. 

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Die Versicherungsunternehmen bieten eine unterschiedlich hohe Deckung an. Typische Versicherungssummen liegen zwischen 3 und 10 Millionen Franken, manche auch darüber. Die Beiträge steigen zwar mit der Höhe, aber deutlich unterproportional. Policen mit einer Deckungssumme von 5 oder 10 Millionen Franken müssen nicht teurer sein als Versicherungen, die nur bis zu 3 Millionen Franken zahlen. Unsere Empfehlung: Wählen Sie eine Deckungssumme von mindestens 5 Millionen Franken. 

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Rechtsschutzversicherung

Was ist eine Rechtsschutzversicherung?
 
Recht haben ist gratis – Recht bekommen jedoch leider nicht.
Rechtsfragen sind oft nicht leicht zu beantworten. Mit der Rechtsschutzversicherung erhalten Sie freien Zugang zu wertvollen Rechtsauskünften. Bei Uneinsichtigkeit des “Gegners“ lassen sich Ansprüche manchmal nur gerichtlich durchsetzen – die Kosten dafür müssen Sie nicht tragen.
Wer vor Gericht geht, als Kläger oder als Angeklagter, muss damit rechnen, die Kosten für Anwälte, Gericht und Gutachten zu tragen. Im Falle eines Prozessverlustes muss man ebenfalls die Anwaltskosten der Gegenseite übernehmen.
Solche Angelegenheiten können richtig teuer werden. Eine Rechtsschutzversicherung kostet keine CHF 15 pro Monat, wobei Sie eine Stunde beim Anwalt dagegen CHF 200-350 kostet. Mit der Rechtsschutzversicherung können Sie solche enormen Summen ganz einfach absichern. Die Versicherung ist aufgeteilt in Privatrechtsschutz und Verkehrsrechtsschutz.
 
Für Wem
  • Arbeitnehmer: Insbesondere Personen, die in einer wirtschaftlich wackligen Branche tätig sind oder in einer Firma mit „mühsamen“ Arbeitgebern zu tun haben.
  • Mieter:  Insbesondere Personen mit grossen oder schwierigen Wohnverwaltungsgesellschaften.
  • Autofahrer: Wer viel Auto fährt, kann es sich kaum leisten, keine Verkehrsrechtsschutzversicherung zu besitzen.
  • Selbständige:  Sie sollten auch eine Privatrechtsschutz-Police haben. Als Selbständiger schliesst man zu viele Verträge ab, als dass man ohne auskommen könnte.
  • Jugendliche:  Den Jugendlichen fehlt oft die notwendige Erfahrung im Umgang mit Verträgen oder juristischen Angelegenheiten. Entsprechend sind Sie häufiger Opfer und benötigen juristische Hilfe.
Es gibt jedoch auch Gründe, weshalb Sie nicht unbedingt eine Rechtsschutzversicherung bräuchten. Zum Beispiel, wenn Sie ein geringes Einkommen besitzen. Wenn Sie Ihren Unterhalt gerade noch so finanzieren können oder Sozialhilfe beziehen, dann erhalten Sie im Falle eines Rechtsstreits eine Prozesskostenbeihilfe für die Gerichtskosten und den Anwalt. Vorsicht: Diese wird nicht gezahlt, wenn Sie selber den Rechtsstreit beginnen sollten.
 
Rechtsschutzversicherung

Vor dem Abschluss einer Rechtsschutzversicherung ist ein prüfender Blick in die Versicherungsbedingungen unerlässlich. Die wichtigsten Bestimmungen regeln Beginn, Ende und Umfang des Versicherungsschutzes.
Weitere Punkte betreffen die Kündigungsmöglichkeiten sowie die Regelungen zu den Pflichten des Versicherungsnehmers im Versicherungsfall und die Ausschlussklauseln. Sie regeln, wann der Versicherer keine Leistung erbringen muss.

Streitfälle vor Vertragsabschluss zählen nicht

Wichtig ist, dass eine Rechtsschutzversicherung keine Kosten für Streitfälle übernimmt, die vor der Vertragsunterzeichnung liegen. Die meisten Anbieter leisten daher das erste Mal erst nach einer Wartezeit von drei Monaten nach Vertragsabschluss.
Überlegen Sie sich im Vorfeld auch, welche Lebensbereiche durch die Rechtsschutzversicherung abgedeckt werden sollen. Zusätzlich zum Privatrechtsschutz gibt es den Arbeitsrechtsschutz, Verkehrsrechtsschutz und Mietrechtsschutz.
Wer eine Immobilie besitzt, kann sich auch mit einem speziellen Vermieterrechtsschutz-Baustein gegen Streitigkeiten rund ums Haus absichern. Je umfangreicher die Rechtsschutzversicherung aufgebaut ist, desto entspannter können Sie in finanzieller Sicht im Alltag Streitigkeiten begegnen.

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Eine private Rechtsschutzversicherung kommt für Kosten bei Rechtsstreitigkeiten im privaten Bereich auf. Dazu zählen beispielsweise Strafrechtssachen, Bußgeldverfahren, Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber, Auseinandersetzungen vor Sozialgerichten und Schadensersatzsachen. Laut den „Allgemeinen Bedingungen für Rechtsschutzversicherungen“ ist die Wahrnehmung rechtlicher Interessen notwendig, wenn sie Aussicht auf Erfolg hat, nicht mutwillig erscheint und nicht in grobem Missverhältnis zum angestrebten Erfolg steht. Mit anderen Worten: Sie gibt Ihnen die Mittel in die Hand, um sich zur Wehr setzen zu können, wenn ein Streit eskaliert.
Die Rechtsschutzversicherung kann Ihnen zwar nicht die Sorgen und Anstrengungen in einem solchen Fall ersparen, aber jede Menge Geld. Geht ein Rechtsstreit durch mehrere Instanzen, wird es schnell teuer. Im Arbeitsrecht übernehmen Sie beispielsweise beim Streit mit dem Arbeitgeber in der ersten Instanz Ihre Kosten allein  – unabhängig vom Ausgang.
Auch wenn Sie sich sicher sind, vor Gericht zu gewinnen, müssen Sie bis zum Urteil Ihre Kosten selbst aufbringen. Anwalts-, Gerichtskosten und eventuelle Ausgaben für Zeugen und Sachverständige können schnell den eigentlichen Streitwert übersteigen.
Zur Verdeutlichung: Bei einem Rechtsstreit über zwei Instanzen, bei dem es um einen Streitwert von 10.000 SFr geht, können allein die Anwalts- und Gerichtskosten mehr als 8.000 SFr betragen.

Die Familie ist mitversichert

Mit einer Rechtsschutzversicherung im Rücken schildern Sie bei anstehenden Konflikten Ihrer Versicherung den Fall. In der Regel erfolgt die Kostenzusage schnell und unkompliziert. Im Familientarif können bei Streitigkeiten neben Ihnen auch der Ehepartner und die unverheirateten Kinder( bis zur Vollendung des fünfundzwanzigsten Lebensjahres) die Leistungen der Versicherung in Anspruch nehmen. Dasselbe gilt für Adoptiv- und Pflegekinder im Haushalt.
Auch bei Lebenspartnerschaften ist der im selben Haushalt lebende Partner mitversichert, wenn dies der Versicherung im Vorfeld mitgeteilt wurde und diese schriftlich ihre Zustimmung dazu erteilt hat. Nicht mitversichert sind die Enkelkinder. 

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Die private Rechtsschutzversicherung übernimmt im Streitfall die Gebühren Ihres Anwalts im Rahmen der gesetzlichen Gebührenordnung. Werden für das Verfahren Zeugen geladen oder Sachverständige hinzu gezogen, werden auch Zeugengelder und die Honorare der Sachverständigen vom Versicherer getragen.

Außerdem werden sämtliche anfallende Gerichtskosten übernommen. Wenn Sie auch die Kosten Ihres Verfahrensgegners begleichen müssen, springt die Rechtsschutzversicherung auch für diese Kosten ein. In der Regel streckt ihr Versicherungsunternehmen auch gegen Sie verhängte Strafkautionen von bis zu 50.000 SFR(Darlehen).

Kommt es im Ausland zu einem Verfahren, zahlt die Versicherung auch für Übersetzungen der für das Verfahren notwendigen Unterlagen. Die Rechtsschutzversicherer leisten im beschriebenen Umfang bei Streitfällen in den europäischen Ländern und den Anrainerstaaten des Mittelmeeres. In anderen Gebieten gilt in der Regel ein Rechtsschutz für maximal sechswöchige Auslandsaufenthalte.

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Nicht erstattet werden familieninterne Streitigkeiten, zum Beispiel Scheidungen und Fälle das Erbrecht betreffend. Hier wird lediglich eine anwaltliche Beratung bezahlt. Des Weiteren werden Baurechts- und Spekulationsstreitigkeiten nicht von der Versicherung übernommen. Grundsätzlich dürfen auch keine Bußgelder oder Geldstrafen aus der Rechtsschutzversicherung beglichen werden. Rechtsstreitigkeiten (mit Ausnahme von Ordnungswidrigkeiten), die von Ihnen vorsätzlich und rechtswidrig verursacht wurden, begleicht die Rechtsschutzversicherung ebenfalls nicht finanziell. 

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Der erste Kontakt:
Wenn es zu einem Streitfall und damit zu einem Schadensfall im Rahmen der Rechtsschutzversicherung kommt, sollten Sie sich zuerst telefonisch bei Ihrem Versicherer beraten lassen. Die meisten Anbieter haben eine mit Experten besetzte kostenfreie Hotline.

In diesem ersten Gespräch schildern Sie den Schadensfall und informieren sich über die weiteren Schritte. Ihr Versicherer kann Ihnen einen Anwalt empfehlen, an den Sie sich im Anschluss an das Gespräch wenden können. Die Vorteile: Das Versicherungsunternehmen kennt den Anwalt und kann ihn daher empfehlen. Auf der anderen Seite ist der Anwalt mit den Modalitäten des Rechtsschutzversicherers – etwa bei der Honorarabrechnung - vertraut.

Die Schadensmeldung:
Sie können selbstverständlich aber auch einen eigenen Anwalt zu Rate ziehen und mit Ihrem Fall betrauen. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Schadensmeldung. Sie muss vollständig und wahrheitsgemäß sein und dem Versicherer schriftlich zugehen. Dies kann auch Ihr Rechtsbeistand für Sie übernehmen. 

Die Deckungszusage:
Vor dem Verfahren ist eine Deckungszusage Ihres Versicherers erforderlich. Erst wenn sie vorliegt übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten des Rechtsstreits sicher. Generell sind Sie im gesamten Schadensfall verpflichtet, alle Fristen einzuhalten. Unerwartete Kosten während des Verfahrens müssen mit dem Versicherer abgeklärt werden. Doch darum kümmert sich in der Regel der Anwalt.

Die Wartezeit:
Grundsätzlich haben Sie nach Abschluss einer Rechtsschutzversicherung eine dreimonatige Wartezeit. Diese Wartezeit gilt nicht bei unvorhersehbaren Streitigkeiten (beispielsweise im Schadenersatz-Rechtsschutz, Disziplinar- und Standesrechtsschutz, Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz, im  Strafrechtsschutz und bei der Interessenwahrnehmung bei Kauf- und Leasingverträgen über ein neues Fahrzeug sowie beim Beratungs-Rechtsschutz im Familien- und Erbrecht), sowie beim Wechsel der Versicherung.

Es darf keine Unterbrechung der Versicherungszeit vorliegen. Der Versicherungsschutz tritt dann im Schadensfall sofort ein. Rückwirkend kann eine Rechtsschutzversicherung nicht beansprucht werden. 

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In der Regel empfiehlt es sich, eine Versicherungssumme von 300.000 SFR  bis 500.000 SFR zu vereinbaren. Damit sind im Normalfall gerichtliche Streitfälle bis zur zweiten Instanz finanziell abgesichert.
 
Natürlich kann auch eine Police mit unbegrenzter Deckung abgeschlossen werden. Die Deckungshöhe wirkt sich auf die Beitragshöhe nieder. 

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Die Versicherungsunternehmen bieten dem Verbraucher Rechtsschutz für alle Lebensbereiche an. So können sich die Versicherten in den Bereichen Privatrechtsschutz, Arbeitsrechtsschutz, Verkehrsrechtsschutz, Mietrechtsschutz und Vermieterrechtsschutz gegen rechtliche Streitigkeiten absichern. 
Es muss aber nicht immer ein handfester Rechtsstreit vor Gericht ausgefochten werden, bei dem Sie die Unterstützung der Rechtsschutzversicherung benötigen. Daher sollte die ideale Rechtsschutz-Police auch folgende Leistungsmerkmale enthalten:

  • Vorsorgliche Beratungsgespräche zu einem Schadensfall: Manchmal reicht hier ein kurzes Telefonat mit einem Rechtsexperten, um eine  juristische Frage zu klären. Aber auch die Kosten für ausführliche Beratungsgespräche mit einem Anwalt übernimmt die Versicherung, auch wenn es dann  nicht zu einem Gerichtsverfahren kommt.
  • Die Wahl des Anwalts ist frei: Bei den meisten Rechtsschutzanbietern und -tarifen können Sie im Schadensfall selbst den Anwalt bestimmen, der Sie in der Sache vertreten soll. Das Versicherungsunternehmen berät Sie auf Wunsch aber auch bei der Wahl eines geeigneten Anwalts.
  • Kostenübernahme und Beratung bei Auslandsstreitigkeiten: Sofern in der Police einzelne Leistungen nicht  auf Schweiz beschränkt sind, genießen Sie in der Regel in allen Ländern Europas und den Anliegerstaaten des Mittelmeeres Versicherungsschutz. Manche Policen schließen sogar einen weltweiten Schutz ein. Achten Sie darauf bei Vertragsabschluss.
  • Mediation statt Gerichtsverhandlung: Ein Gerichtsverfahren kann ein langer und zermürbender Prozess sein. In vielen Bereichen sind die Gerichte überlastet und Verfahren ziehen sich Jahre hin. Auch ein Urteil bringt nicht immer Frieden, da es oft die Grundlage für neue Streitigkeiten ist. Eine andere Form der Streitschlichtung ist die Mediation.

Mediation ist ein Vermittlungsverfahren zwischen Streitparteien. Es ist der Versuch, den Konflikt außergerichtlich zu lösen. Speziell geschulte Mediatoren versuchen dabei, eine einvernehmliche Lösung im Streitfall zu finden. Mediatoren sind unabhängige und unparteiliche Personen. Sie dienen als Moderatoren. Ziel der Mediation ist eine verbindliche Übereinkunft, mit der die Parteien gut leben können und die somit eine gerichtliche Auseinandersetzung überflüssig macht.   Häufig reichen wenige Sitzungen, um ein für alle Seiten zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Daher ist die Mediation in Rechtsstreitigkeiten ein gutes Mittel, um Konflikte in kurzer Zeit verbindlich zu lösen. Viele Rechtsschutzversicherer haben das Potenzial der Mediation erkannt und übernehmen hierfür die Kosten. Klären Sie daher vor Abschluss eines Vertrages, ob der Versicherer eine Mediation zur möglichen Streitbeendigung bezahlt. 

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Eine Größe bei der Festlegung des Beitragssatzes für die Rechtsschutzversicherung ist die Höhe der Deckungssumme. Wählen Sie eine niedrige Deckungssumme von lediglich 100.000 SFR, zahlen Sie einen geringeren Beitrag als wenn das Versicherungsunternehmen Ihnen im Schadensfall in unbegrenzter Deckungshöhe zur Seite steht.
Ein weiterer Kostenfaktor sind die einzelnen Rechtsschutzbausteine, die Sie wählen können. Reicht eine einfache Privatrechtsschutzversicherung aus, sind die Beiträge geringer als wenn Sie ein Versicherungspaket mit beispielsweise Privat-, Berufs- und Mietrechtsschutzversicherung abschließen. 

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Ordentliche Kündigung: bei einer Vertragsdauer von einem Jahr oder länger kann der Vertrag spätestens drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres schriftlich gekündigt werden.
Bei Verträgen mit Laufzeiten über fünf Jahren können Sie die Police spätestens drei Monate vor Ende der Vertragslaufzeit kündigen. Danach verlängert sich der Kontrakt automatisch um jeweils ein Jahr und eine Kündigung ist erst wieder spätestens drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres möglich. 

  • Im Schadenfall ist auch eine Außerordentliche Kündigung möglich. Sowohl der Versicherungsnehmer als auch der Versicherer können von diesem Recht Gebrauch machen.
    Eine außerordentliche Kündigung der Rechtsschutzversicherung ist dem Versicherungsnehmer außerordentlich oder bis zum Ende der laufenden Versicherungsperiode möglich, wenn der Versicherer die Deckung ganz oder teilweise unberechtigt abgelehnt hat. Die Kündigung muss dem jeweiligen Vertragspartner spätestens einen Monat nach Zugang der Ablehnung der Leistungspflicht zugehen.
    Hat der Rechtsschutzversicherer seine Leistungspflicht für mindestens zwei innerhalb von zwölf Monaten eingetretene Rechtsschutzfälle anerkannt, können beide Parteien den Vertrag ebenfalls vorzeitig kündigen. Die Kündigung muss dem jeweiligen Vertragspartner auch in diesem Fall spätestens einen Monat nach Zugang der Anerkennung der Leistungspflicht zugehen
  • Bei einer Beitragserhöhung ohne gleichzeitige Änderung des Deckungsumfangs ist auch eine außerordentliche Kündigung nach Beitragserhöhung möglich.  Sie müssen den Rechtsschutzvertrag innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung einer Beitragserhöhung mit sofortiger Wirkung kündigen. Dabei ist das Datum des Vertragsabschlusses zu beachten. 
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Besteht bereits eine Rechtsschutzversicherung und Sie wollen nur den Anbieter wechseln, achten Sie auf eine nahtlose Anschlussversicherung. Sonst kann eine Versicherungslücke entstehen, in der Sie keinen Versicherungsschutz genießen. Endet beispielsweise der Vertrag der Rechtsschutzversicherung zum 31.Dezember um 24 Uhr eines Jahres, muss die neu abgeschlossene Police ab dem 1. Januar des Folgejahres ab 0 Uhr wirksam sein.

So vermeiden Sie zum einen eine Doppelversicherung. Zum anderen entfällt die bei Neuverträgen übliche Wartezeit von drei Monaten. Im Schadensfall greift sofort der Versicherungsschutz.

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Wann benötigen Selbstständige eine Rechtsschutzversicherung?
Rechtsschutzversicherungen gibt es bei fast allen größeren Privatversicherungen, wobei sie nicht zu den Pflichtversicherungen oder staatlichen Versicherungen gehören. Als Unternehmer sollte man in jedem Fall eine gewerbliche Rechtsschutzversicherung abschließen, sofern man über eine gewisse Unternehmensgröße verfügt. Gerade im Wirtschaftsbereich gibt es viele Verfahren, die häufig angesetzt werden, um Verträge anzufechten oder Rechnungsbegleichungen zu verzögern. Die Rechtsschutzversicherung sichert im Zweifelsfall die Verfahrenskosten eines Gerichtsverfahrens bis zu einer Höhe von 250.000 Sfr ab, weiterhin wird eine Kautionsversicherung von bis zu 50.000 Schweizer Franken von den Versicherern garantiert. Die ist insbesondere dann wichtig, wenn man als Unternehmer im Betrieb bleiben muss, auch wenn man einer Straftat bezichtigt wird. Die gewerbliche Rechtsschutzversicherung gilt europaweit und darüber hinaus in einigen anderen Staaten, die an das Mittelmeer angrenzen, so zum Beispiel in Nordafrika und Vorderasien. Wenn man einen umfangreicheren Versicherungsschutz wünscht oder auch in weiter entfernt liegenden Staaten Geschäfte tätigt, dann sollte man Sonderversicherungen abschliessen. 
Als Selbstständiger gilt man, wenn man in einem Kalenderjahr mindestens 12.000 SFr aus eigenen Unternehmungen, freie Mitarbeit oder sonstigen selbstständigen Tätigkeiten umgesetzt hat. Dann kann man auch eine Rechtsschutzversicherung für Selbstständige abschließen. Hat man Angestellte, dann werden diese durch eine Rechtsschutzversicherung für Selbstständige oder Unternehmen ebenfalls mit versichert. Deshalb ist eine Versicherung dann sinnvoll, wenn man über eine gewisse Anzahl an Mitarbeitern verfügt. Denn Prozesskosten können relativ schnell stark anwachsen und zu einem großen Problem werden; allerdings bedeutet eine Rechtsschutzversicherung insbesondere für Selbstständige hohe Beiträge, die man neben den Lohn- und Nebenkosten jeden Monat erwirtschaften muss. 
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Nötig nicht, aber nützlich. Wichtiger ist es, die grössten finanziellen Risiken zu versichern: Krankheit und Unfall inklusive Taggeld, das Todesfall- und Erwerbsausfall-Risiko, die private Haftpflicht und den Verlust von Hausrat. Prozesskosten gehören nicht zu den Grossrisiken eines Haushalts und fallen relativ selten an.

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Nein. Die Deckung ergibt sich aus den Versicherungsbedingungen. Mindestens gedeckt sein sollten Prozesskosten aus Kauf-, Miet-, Werk-, Darlehens-, Arbeits- und Pauschalreiseverträgen sowie dem einfachen Auftrag und Auseinandersetzungen mit Versicherungen. Das ist nur ein kleiner Teil der rechtlichen Streitigkeiten.

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Zum Beispiel Familienrechtsprozesse wie etwa Scheidungen, Erbstreitigkeiten, Bauprozesse, Steuerverfahren sowie die meisten Strafverfahren, Nachbarrechtsstreit und Auseinandersetzungen über Eigentum und Besitz von Liegenschaften.

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Streitigkeiten mit Haftpflichtigen und Versicherungen, Kauf, Verkauf, Miete oder Reparatur von Autos, Leasing, Verletzung von Verkehrsregeln, Fahrausweisentzug usw. In der Regel gilt die Versicherung für alle Motorfahrzeuge, die von der versicherten Person eingelöst sind. 

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Ja, und zwar schriftlich in einer gewissen Frist. Je nach Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft beträgt diese 10 oder 14 Tage.

Wer zu spät ist, riskiert, dass die Versicherung ihre Leistungen kürzt. Das darf sie aber nur, wenn durch die zu späte Anmeldung des Schadens unnötige Kosten entstanden sind.

 

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Nein. Generell gilt: Keine Versicherung deckt einen Vorfall, der schon vor Vertragsabschluss eingetreten ist. Abgebrannte Häuser kann man nicht mehr versichern!

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Ja. Nämlich dann, wenn eine Klage als aussichtslos eingeschätzt wird.

Dann muss die Versicherung den Kunden darauf hinweisen, dass er ein Schiedsverfahren verlangen kann. Ein unabhängiger Anwalt entscheidet dabei per Gutachten, ob der Fall wirklich aussichtslos ist.

 

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Der Kunde kann in der Regel selber bestimmen, welcher Anwalt ihn vertreten soll – auch wenn in den Versicherungsbedingungen etwas anderes steht.

 

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Hausratversicherung

Eine Hausratversicherung schützt Ihre beweglichen Sachen zu Hause im Falle von Diebstahl oder Zerstörung. Die Grunddeckung schützt Sie vor Feuer, Wasser und Diebstahl und ist für die meisten Haushalte sinnvoll. Sinnvolle Zusatzversicherungen sind Glasbruch, einfacher Diebstahl auswärts und gegebenenfalls die Wertsachenversicherung.
Im Laufe der Jahre kommen immer wieder neue Gegenstände in Ihren und jeden Hausrat. Dazu gehören beispielsweise auch die Ski im Keller, Bilder, Stühle, TV, Handy, etc. Eine Familie besitzt schnell Güter für CHF 50‘000 bis CHF 100‘000. Brennt angenommen der Fernseher, entstehen oft Schäden von CHF 20‘000 und mehr. Ohne Versicherung kann Sie dass finanziell sehr stark belasten.
 
Für Wem?
Basisdeckung: Grundsätzlich jeder mit einer Mietwohnung, Eigentumswohnung oder einem Haus. Es gilt jedoch das Prinzip, wer nichts hat, kann nichts verlieren. Haben Sie eine 'Studentenbude', dann sparen Sie sich das Geld.
Zusatzversicherungen: Jeder Haushalt sieht anders aus - machen Sie hier den Test, welche Zusatzversicherungen Sie wirklich brauchen.

Ja. Wenn das Mobiliar eines Haushaltes etwa durch Wasser oder Feuer zerstört wird, kostet der Ersatz mindestens 50'000 bis 100'000 Franken. Solche Kosten können die wenigsten Haushalte verkraften. Die jährliche Versicherungsprämie ist aber relativ günstig, weil das Risiko eines Verlustes des gesamten Hausrates klein ist. 

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Sie basiert in der Regel auf dem Wert des Hausrats, der Grösse der Wohnung und der Anzahl Personen im Haushalt. Die zu versichernde Summe ermittelt man, indem man berechnet, wie viel es kosten würde, wenn man den gesamten Hausrat neu kaufen müsste. 

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Dazu gehört alles Mobiliar, das sich in der Wohnung oder im Haus des Versicherten befindet – auch geleaste, gemietete und anvertraute Sachen. Zur Wohnung und zum Haus gehören auch Keller, Garage, Treppenhaus, Balkon, Terrasse, Garten und Estrich. 

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Alle Schäden am Hausrat, die durch Elementarereignisse wie etwa Sturm sowie Feuer, Wasser und Diebstahl entstanden sind.  Wichtig: Bargeld ist nicht versichert, weil es nicht als Hausrat gilt. Ausnahmen: Bei Einbruch mit Anwendung oder Androhung von Gewalt wird Bargeld in der Regel ersetzt – meistens zahlen die Gesellschaften maximal 3000 bis 5000 Franken zurück. Dasselbe gilt bei Feuerschäden. 

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Alle Schäden am Hausrat, die durch Elementarereignisse wie etwa Sturm sowie Feuer, Wasser und Diebstahl entstanden sind.  Wichtig: Bargeld ist nicht versichert, weil es nicht als Hausrat gilt. Ausnahmen: Bei Einbruch mit Anwendung oder Androhung von Gewalt wird Bargeld in der Regel ersetzt – meistens zahlen die Gesellschaften maximal 3000 bis 5000 Franken zurück. Dasselbe gilt bei Feuerschäden. 

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Ja. Schäden als Folge von Hochwasser, Überschwemmung, Steinschlag, Hagel, Lawinen, Felssturz oder Erdrutsch sind gedeckt. Erdbeben sind meist nicht mitversichert. 

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Ja. Auch Schäden durch Apparate und Einrichtungen, die an Wasserleitungen angeschlossen sind, sowie Schäden durch Überlaufen von Badewannen und Lavabos sind inbegriffen. 

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Schäden durch Brand-, Blitz-, Explosions- und in der Regel auch Implosionsschäden (zum Beispiel bei einem TV-Gerät) sind gedeckt. Bezahlt werden in solchen Fällen auch die Folgeschäden wie Russ oder Schäden durch Löschwasser. 

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Ja. Nach dem Gesetz dürfen Versicherungen wie Versicherte nach einem Schadenfall vom Hausratversicherung Vertrag zurücktreten – unabhängig von der Laufdauer des Vertrages.

Die Kündigung hat in der Regel innert 14 Tagen nach der Auszahlung von Schadenersatz zu erfolgen. Der noch «nicht verbrauchte» (Pro-rata-) Teil der Jahresprämie wird zurückbezahlt.

Erfolgt die Kündigung im Schadenfall während des ersten Jahres nach Vertragsabschluss, bleiben die Versicherungsprämien für die gesamte laufende Vertragsperiode dem bisherigen Versicherer geschuldet.

wie hausratversicherung kündigen?

1-Vertragsablauf

2-Schadenfall

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Sie ersetzt den versicherten Gegenstand zu jenem Preis, den der Versicherte heute ausgeben müsste, um einen gleichwertigen, neuen Gegenstand zu erwerben. Tipp: Von teuren Sachen den Kaufbeleg aufbewahren, so lassen sich im Schadenfall Konflikte mit der Versicherung vermeiden. 

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Die Prolongationsklausel (vom Lateinischen prolongare = verlängern) sieht vor, dass der Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert wird, wenn er nicht durch den Versicherer oder den Versicherungsnehmer drei Monate vor Ablauf der Vertragsdauer gekündigt wird. 

 

 

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Die Hausratversicherung kann ohne Begründung drei Monate vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit schriftlich gekündigt werden. -Bei einem Teilschaden können Sie gemäss Art. 42 VVG kündigen -Bei einer Prämienerhöhung können Sie auf den Tag hin kündigen, an dem die neue Prämie in Kraft treten würde. 

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Ja, auch Sachen welche der Versicherungsnehmer nur geleast oder gemietet hat, gehören zum Hausrat. 

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Das Gartenhäuschen geht unter die sogenannten Fahrnisbauten und ist in Ihrer Hausratversicherung mitversichert - sogar mit Inhalt. 

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Ja, alle beweglichen Sachen des Hausrats sind versichert. In diesem Sinne sind Tiere als Sachen zu sehen. Der Schutz kommt den besten Freunden des Menschen hier jedoch sicher gelegen.

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Als Zeitwert gilt der Neuwert unter Berücksichtigung von Wertminderungen durch Abnützung oder aus anderen Gründen.

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Als Neuwert gilt der Betrag der nötig wäre, um die versicherte Sache neu zu beschaffen. 

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Die Versicherung gilt in der Regel am in der Versicherungspolice aufgeführten Standort. Sich vorübergehend auswärts befindender Hausrat ist normalerweise auch versichert, jedoch mit einer limitierten Versicherungssumme.

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Nein, Verlieren oder Verlegen einer Sache ist nicht versichert. Bei besonders Wertvollen Sachen wie z.B. Schmuck oder Uhren können diese jedoch auch gegen diese Risiken versichert werden.

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Diebstahl welcher weder als Einbruchdiebstahl noch als Beraubung gilt.

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Reiseversicherung




Der Abschluss einer Jahresversicherung lohnt sich bereits dann, wenn mehr als 2-3 Auslandsreisen pro Jahr gemacht werden. Sie deckt zudem Risiken, welche temporäre Reiseversicherungen nicht decken (z.B. Bearbeitungsgebühr im Reisebüro)

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Oft leider nicht! Beim Abschluss einer Reiseversicherung empfiehlt es sich genau darauf zu achten, in welchen Ländern der Versicherungsschutz gilt. Es gibt Versicherungsprodukte, bei welchen Sie die Schweiz mittels Zusatzbaustein einschliessen müssen.

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Gedeckt sind die Kosten einer frühzeitigen Rückreise, einer Bergung oder Rettung aufgrund von Risiken, die während der Reise eintreten. Zudem wird der nicht „verbrauchte“ Teil der Reise und bei einigen Versicherern sogar eine Wiederholungsreise bezahlt. Auch eine nur vorübergehende Heimkehr oder zusätzlich verursachte Hotelaufenthalte sind gedeckt. Bei den folgenden drei Ereignissen greift die Versicherung:

Erkrankung
Naturkatastrophen
Politische Unruhen

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Das erste, das sie tun müssen, ist die lokale Polizei zu verständigen und Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten. Denn nur mit einer Kopie der Anzeige wird ihnen die Versicherung Ihren Schaden decken.

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Reisebüros bieten beim Abschluss eines Ferienarrangements häufig eine Annullationskosten-Versicherung an. Nicht selten wird darauf hingewiesen, dass der Abschluss einer solchen Versicherung "obligatorisch" sei. Falls Sie jedoch eine Jahres-Reiseversicherung haben oder die Annullation anderweitig gedeckt ist, können Sie das Angebot des Reisebüros getrost ablehnen. Dies gilt auch bei Vermittlern oder Vermietern von Ferienwohnungen

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Dies ist von der Versicherung nur gedeckt, wenn Sie sich Ihre Krankheit von einem Arzt bestätigen lassen und die Krankheit als genug schwer gilt, dass die Absage der Reise sinnvoll erscheint. Sollte Ihre Krankheit jedoch von Ihrem Arzt nicht als 'schwer' eingestuft werden, wird die Versicherung für die Annullation der Reise keinen genügenden Grund sehen und deshalb nicht zahlen.

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Arzt- und Spitalkosten im Ausland sind von der Reiseversicherung nicht versichert – bzw. nur über den teuren Baustein „Heilungskosten“. Für Ferien in Europa und vielen anderen Ländern genügt die Deckung der obligatorischen Grundversicherung der Krankenkasse. Die obligatorische Grundversicherung und die Unfallversicherung (UVG/SUVA) decken das Doppelte dessen, was die Behandlung des Arztes/Spitals im Wohnkanton gekostet hätte. Daher ist für das aussereuropäischen Ausland z.B. USA, Japan, Australien) eine Zusatzversicherung bei der Krankenkasse empfehlenswert, da die Behandlung in diesen Ländern richtig teuer werden kann.

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Wird vom BAG (Bundesamt für Gesundheit) oder EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten)davon abgeraten, ein Land zu bereisen, dann sind Ihre Kosten gedeckt. Andernfalls nicht.

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Dies ist nur schwer definierbar. Erkundigen Sie sich genau, welche Länder bei welchen Versicherungen zu Europa gehören und welche zur restlichen Welt. Einige haben z.B. die Türkei nicht in Europa mit eingeschlossen, bei wiederum anderen gehört sogar Ägypten dazu.

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Eine Reiseversicherung schützt Sie bevor, während und kurz nachdem Sie in den Ferien Ihre schönsten Tage verbringen.

Konkreter Bedarf entsteht bei einem Unfall, einer schweren Erkrankung, einer Autopanne, einem Diebstahl Ihrer Wertsachen, Unruhen im Ferienland oder wenn Sie kurzfristig den Arbeitsplatz verlieren und sich die Ferien nicht mehr leisten können/wollen. In diesen Fällen kann Ihnen die Reiseversicherung die oft hohen Kosten (z.B. Rücktransport für CHF 15‘000.-) bezahlen und bei der Organisation helfen.

Sie können eine Reiseversicherung pro Reise oder auch eine Jahresversicherung abschliessen. Letztere ist günstiger, wenn sie regelmässig ins Ausland verreisen. Zudem können Sie getrost auf die 'obligatorischen' Versicherungen im Reisebüro oder Internet verzichten!

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Die wenigen Ferien im Jahr oder Auslandsausflüge sind viel zu schade, als dass man sie nicht sorglos geniessen würde. Selbst in den schönsten Tagen im Jahr kann etwas schiefgehen. Eine Reiseversicherung kostet Sie typischerweise keine CHF 10 im Monat. Entsprechend zahlt sich der Betrag oft schon aus, wenn Sie 1-2 Mal pro Jahr ins Ausland fahren.

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Autoversicherungen

obligatorisch ist, empfiehlt es sich, mehrere Versicherungen abzuschliessen. Empfehlenswert sind hier eine Teilkasko-, Kollisionskasko- und eine Insassen-Unfallversicherung.

 

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Die obligatorische Motorfahrzeughaftpflichtversicherung deckt Personen- und Sachschäden von Dritten, welche durch Ihr Fahrzeug verursacht werden.

 

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Die Teilkaskoversicherung deckt Schäden am eigenen Fahrzeug. Darunter fallen Diebstahl, Feuer, Vandalenakte, Elementarereignisse, Kollision mit Tieren, Glasbruch und persönliche Effekte.

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Die Kollisionskaskoversicherung deckt zusätzlich zur Teilkaskoversicherung auch selbst verschuldete Kollisionsschäden am Fahrzeug ab.

Schliessen Sie eine Vollkaskoversicherung ab, sind die Teilkasko- und die Vollkaskoversicherung zusammengenommen.

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Oft ist es der Fall, dass Marderschäden von der Teilkaskoversicherung gedeckt sind. Die Bestimmungen sind aber von Versicherung zu Versicherung verschieden und sind in den Allgemeinen Vertragbedingungen (AVB) ersichtlich, die Ihrer Police beigelegt sind.

 Normalerweise sind Folgeschäden beim Marderschaden mitversichert. Fehlt allerdings ein Einschluss der Folgeschäden, ist die Frage schwierig zu beantworten.

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Oft kann es vorkommen, dass Sie an Ihrem Auto einen Schaden finden, der Täter aber unbekannt, flüchtig oder nicht versichert ist. Diese Fälle können über den Nationalen Garantiefonds (NGF) gedeckt sein. Dabei haben Sie einen Anteil in der Höhe von 1 000 Franken selber zu bezahlen. Damit Sie die Ansprüche geltend machen können, ist ein Polizeirapport zwingend.

 

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Die Bedingungen bei der Parkschadenversicherung sind von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich. Während bei einigen Versicherungen die Anzahl und die Schadenhöhe nicht limitiert sind, kennen andere das eine oder beides. In der Regel fällt eine Rückstufung oder ein Selbstbehalt nicht an.

 Kleine Kratzer und Lackschäden passieren bei Parkschäden oft. Daher kann es für Sie sinnvoll sein, nicht jeden Kratzer sofort zu melden, sondern einige Zeit zu warten. Wenn Ihre Schadensmeldungen pro Jahr aber limitiert sind, müssen Sie diese nach Ablauf des Jahres unbedingt melden, das sonst Ihre Ansprüche für das entsprechende Jahr verloren gehen.

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Die Haftpflichtversicherung für Ihr Motorfahrzeug deckt Schäden, die Sie mit Ihrem Fahrzeug an Dritte zufügen. Dazu gehören Sach- und Personenschäden, aber auch Erwerbsausfälle, die durch diese Schäden entstehen. Der Deckungsschutz gilt hier für den Halter, den Eigentümer, den Fahrer, den Beifahrer sowie für die Insassen. Bei der Motorfahrzeughaftpflichtversicherung versichert sind Personenschäden, welche durch den Betrieb eines Fahrzeuges verursacht worden sind. Dazu gehören auch das Parkieren und die Manipulation an beweglichen Teilen wie beispielsweise Türen. Ebenfalls versichert sind Hilfeleistungen bei einem Unfall, in dem das entsprechende Fahrzeug verwickelt ist. Die Haftpflichtversicherung übernimmt für Sie ebenfalls die Anwalts-, Gerichts- und Expertisenkosten.

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Die monatlichen Kosten für Ihre Motorfahrzeughaftpflicht-Versicherung setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Dabei spielt der Verwendungszweck des Fahrzeuges, der Fahrzeugtyp, die Deckungssumme, der Wohnort, die gefahrenen Kilometer, der Parkierort sowie die bisher erreichte Bonusstufe eine Rolle.

 

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Ja, in bestimmten Fällen können Sie den Deckungsschutz verlieren. Beispielweise, wenn Ihr Fahrzeug erhebliche Mängel aufweist oder wenn Sie Schäden vorsätzliche herbeiführen. Aber auch beim Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss oder durch das Fahren einer unberechtigten Person können Sie den Versicherungsschutz verlieren. Aber auch bei einem Zahlungsverzug erlischt der Versicherungsschutz rückwirkend.

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Die grössten Einsparungen erzielen Sie allerdings durch ein unfallfreies Fahren. Hier kommt die sogenannte Bonusstufe zum Zuge. Als Neulenker bezahlen Sie bis zu 240 Prozent des Grundbetrages, während vorsichtige Fahrer, die während 18 Jahren keinen Unfall hatten, einen Beitragssatz von 30 Prozent erreichen können. Hier gibt es zwischen den Versicherungen beträchtliche Unterschiede und einen detaillierten Vergleich lohnt sich für Sie. Einige Versicherungen rechnen das Fahren mit einem Fremdfahrzeug (Geschäftswagen) an, während bei anderen die Bonusstufe verhandelbar ist, indem Sie ein „gutes Risiko“ (guter Job, langjähriger Kunde usw.) sind.

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Die gesetzliche Mindestdeckungssumme beträgt in der Schweiz fünf Millionen Franken. In der Regel beträgt die Garantiesumme aber 100 Millionen Franken. Für Sie lohnt sich ein Abschluss für eine unbegrenzte Deckungssumme. Dies ist gegen einen kleinen Aufpreis möglich, schützt Sie aber unter Umständen vor einem finanziellen Ruin.

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Bei der Teilkaskoversicherung haben Sie die Möglichkeit, Ihr Auto gegen Diebstahl und verursachte Schäden bei einem versuchten Diebstahl abzudecken. Dabei hängt das Risiko in der Regel davon ob, wie Sie Ihr Auto parken. Dabei unterscheiden die Versicherungen, ob Ihr Auto in der heimischen Garage oder auf einem öffentlichen Parkplatz gestohlen wird. Ist Ihr Auto mit einer Diebstahlsicherung ausgestattet, wird die Versicherung weniger benötigt. Informieren Sie sich bei der Versicherung, ob für einen Diebstahl im Ausland der Selbstbehalt höher ist als im Inland.

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Vandalenakte sind sehr ärgerliche Schäden, doch kommen Sie sehr häufig vor. Bei verkrümmte Autoantenne, zerbrochene Scheibenwischer, abgeschlagene Rückspiegel und zerstochene Reifen übernehmen Sie die Kosten für die Reparatur, sofern Sie gegen diese Risiken nicht versichert sind. Da diese Ereignisse häufig eintreten, lohnt es sich für Sie besonders, eine Teilkaskoversicherung abzuschliessen.

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Ihr Auto kann schneller Feuer fangen, als es Ihnen lieb ist. Das Auto kann beispielsweise durch einen Kurzschluss, eine Explosion, einen Brand oder ein Blitzschlag Feuer fangen. Vor allem Kabelbrände und die daraus resultierenden Kurzschlüsse führen bei älteren Fahrzeugen öfter zu Bränden als bei neuen. Daher lohnt es sich für Sie auch, Ihr älteres Auto gegen Feuer zu versichern.

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Besonders in Jahreszeiten mit langer Dämmerung kann es vorkommen, dass Sie mit einem Reh, Hirsch oder anderem Wild kollidieren. Da es sich auch um grössere Tiere handelt, ist der Schaden nach einer Kollision meist beträchtlich. Mit einer Teilkaskoversicherung können Sie sich dagegen versichern.

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Die possierlichen Marder sind normalerweise schön anzuschauen. Doch wenn diese Tiere dem Auto zu nahe kommen, kann es sehr ärgerlich werden. Die kleinen Raubtiere neigen dazu an den Schläuchen und der Verkabelung eines Motors mit ihren Zähnen Schäden anzurichten. Diese Verirrung kommt derart oft vor, dass in der Versicherungsbranche der sog. Marderbiss ein eigenes Schadenssegment ist.

Sich vor Mardern zu schützen ist nicht so leicht. Maschendrahtzaun und spezielle Duftstoffe können die Tiere meist nicht zuverlässig vom Motor fernhalten. Natürlich kann man versuchen sein Fahrzeug über Nacht so abzustellen, dass Marder keinen Zugang haben, doch auch dies kann man nicht immer gewährleisten. Auch moderne Methoden wie Ultraschall zeigen in der Praxis oft eine gewisse Unzuverlässigkeit. Selbst wenn eine Methode funktioniert, finden die Tiere schnell einen anderen Weg.

Es ist natürlich sehr verwunderlich, warum die kleinen Marder solch einen Heißhunger auf Schläuche und Kabel haben. Vermutlich sind es gar nicht die Motorenteile auf die sie es abgesehen haben. Es ist vielmehr so, dass die territorialorientierten Tiere durch den Motor streifen und den Geruch ihrer Artgenossen, die zuvor hier waren, wahrnehmen, dann versuchen sie ihr Revier zu verteidigen und beißen um sich. Erst dabei beschädigen sie dann die Motorteile.

In einer guten Teilkaskoversicherung sind solche Schäden aber abgedeckt. Die Teilkaskoversicherung übernimmt dann meist auch Folgeschäden bis zu einer bestimmten Höhe. Wenn man in seiner Wohngegend oft mit Mardern Probleme hat, sollte man also eine entsprechende Teilkaskoversicherung abschließen.

Auf www.optimaplus.ch  können Sie im Rahmen der umfangreichen Leistungsfilter den gewünschten Versicherungsumfang für die Teilkaskoversicherung wählen, denn nicht jeder Tarif einer Versicherungsgesellschaft schließt automatisch Folgeschäden durch Marderbiss mit ein.

Wichtig: Inzwischen ist häufig nicht nur der Marderbiss, sondern direkt der Tierbiss im Allgemeinen versichert.

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Erdrutsch, Hochwasser, Sturm, Lawinen, Steinschlag Schneelasten, Überschwemmungen – dies sind die häufigsten Naturereignisse, die Ihr Auto, auch wenn nur in seltenen Fällen, zerstören können. In solchen Fällen kann man niemandem die Schuld geben, da dies als höhere Gewalt gilt. Da die Ereignisse relativ selten eintreffen, sind auch die Prämien entsprechend günstig. Daher lohnt es sich für Sie umso mehr, Ihr Auto für wenig Geld zusätzlich vor Risiken zu schützen.

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Wenn Sie oft mit dem Auto unterwegs sind, wissen Sie selber, wie schnell ein Gegenstand auf die Windschutzscheibe prallt. Bei hohem Tempo kann ein kleiner Stein schon verheerende Folgen haben. Und mit beschädigten Scheiben dürfen Sie nicht auf die Strasse. Aber auch Scheinwerfer können relativ schnell zerstört werden. Je nach Versicherungsumfang fallen für Sie die Prämien unterschiedlich hoch aus.

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